The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

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M.o.D.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von M.o.D. » 05.06.2017 19:35

Ich schreib ja seit einiger Zeit kaum noch was, aber gut...

Freitag:
Erst bei MANTAR da gewesen und nur mit einem halben Ohr zugehört. Was ich hörte, war ok.
Aber nix, was mich begeistern könnte.

Die DEAD DAISIES machten nur das, was sie können. Liebreizenden Hardrock. Launig, erträglich, aber auch kein Highlight. Typische "Kann man mitnehmen, beim Gläschen Bier."

CANDLEMASS...hatten bei mir Anlaufschwierigkeiten. Das Originelle von früher war nicht zu spüren. Der Herr Marcolin hatte halt eine ganz andere Bühnenpräsenz. "At the Gallows End" hat mich aber irgendwie versöhnlich gestimmt...

BLUES PILLS, hm, hm, so schnell kann man Headliner werden. Aber genug davon. War langweilig genung.
Die 70er sind für mich Holzkopf eh nur Black Sabbath, Deep Purple, bisschen Led Zep und RUSH.
Aber da heutzutage alles wieder ausgebuddelt wird. Na, die Olle sah aus der Entfernung ganz süß aus.
Trotzdem, nach 2 Liedern abgehauen.

Samstag:
Aufgrund von privaten Dingen leider leider leider MONUMENT verpasst, Das ich die meisten Tracks natürlich eh kenne, hätte mich die Live-Umsetzung interessiert, naja.

Was ist so besonders an KETZER, das alle Welt drauf abfährt ? Habe ich nicht gefunden, bin aber auch nicht so der Fan von dieser Art Musik.

Die Band, die es - meiner Voraussage nach - am Schwersten hätte haben müssen folgte. Das großartige NIGHT FLIGHT ORCHESTRA. Der Disco-Rock passt so gar nicht zum RHF, scheint aber einige Freunde im Rund gewonnen zu haben. Das mit "Sail On" einer meiner Lieblingssongs gefehlt hat, konnte ich verschmerzen, gab es doch mit "Stiletto", "Gemini", "Midnight Flyer" und "West Ruth Ave" weitere Kracher. Und Hut ab, 2 Backgroundsängerinnen mitzubringen, traut sich auch nicht jede Band.

Was bei CANDLEMASS schon der Fall war...bei SKYCLAD dito. "Spinning Jenny" habe ich halt mit Martin im Ohr, und so dauerte es ein wenig, bis ich Gefallen finden konnte an dem Set, der krankheitsbedingt ohne die Geige auskommen musste. Trotzdem ein toller Gig mit viel guter Laune.

ASPHYX bewiesen einmal mehr, das cleverer Death Metal kein blindes Gehacke nötigt hat. Herrlich groovig aber brutal.
Drollige Ansagen, Spaß vor und auch auf der Bühne. Schon gewonnen.

Nach einer Walze wie ASPHYX nochmal die Gunst der Bekloppten zu gewinnen, dazu bedarf es schon einer besondewren Band. EXODUS ohne Gary, aber mit einem Strauss bunter Melodien. Wer es sich leisten kann, schon zu Begin "Bonded by Blood" rauszudreschen, der muss schon einen ordentlichen Vorrat an Material für das Thrash-Willige Volk parat haben. Aber kein Problem, "And Then There Were None", "Pleasures Of The Flesh" und das anbetungswürdige Abschlussdoppel "Toxic Waltz" + "Strike Of The Beast" sorgten für Spass inne Backen. Und - natürlich - Nackenschmerzen.

D.A.D. spielten im wahrsten Sinne des Wortes im Wohnzimmer und- wie auch sonst - zauberten ein Grinsen uaf die Fresse. "Hart" ist das ganze natürlich nicht, aber lustig und heiter. "Sleeping..." ist der Gassenhauer schlechthin, und "No Fuel..." hat selbiges Potential. Prost.

Und dann BEHEMOTH. Sorry, das war so böse wie ein Einhorn-Lolli. Athmosphäre ? Bisschen Licht und ein Hampel mit 2 Fackeln ? Musikalisch eher blass, für mich. da trat ich doch lieber die Flucht an, mit einem Umweg über den Bierstand.

Sonntag:
NIGHT DEMON, deren Album als "True Metal Highlight" des Jahres - bisher - bezeichnet wurde, durften den Sonntag eröffnen. "Screams in the Night", "Full Speed Or No Speed", alles geile Songs um die Rübe kreisen zu lassen.
Hätte ich auch gern getan, wenn ich nicht fast eine Stunde am Einlass gestanden hätte und natürlich den geilen Gig verpasst habe.
Mein Dank geht an die völlig bescheuerte, unflexible Orga. Wann war denn wirklich Einlass ? Wie angekündigt um 11:00 Uhr ? Oder - nur als Gerücht gehört - erst um 11:45 Uhr ?
Nichts gegen die ausgiebige Taschenkontrolle. Und gegen die Security. Die, so bestätigte sie auf Nachfrage, so arbeitete, wie es ihr gesagt wurde. Anstelle 2 Schleusen für Rucksack- bzw Taschenträger nur eine.
Rechnet mal. Die Untersuchung eines Rucksacks dauerte ca. 45 sek -60 Sek, sagen wir mal 50, leichter zu rechnen.#
50 Leute mal 50 sek = 2500 sek. = rd. 40 min. Wenn aber nun mehr als 50 Leute - und so war es - anstehen, kann man schnell einen ganzen Gig verpassen. Ganz beschissen und dämlich, liebe RockHardler.

BLOOD CEREMONY klangen besonders bei den Querflöten-Klängen erstaunlich frisch und eingängig. Doch, hat mir gut gefallen, kann man hören.

Ganz im Gegensatz zu SECRETS OF THE MOON. Black Metal der langweiligsten Sorge. Jaja, klirrende Gitarren. Am Arsch, das hörte sich nur Scheisse an. Satanisch wie das berühmte Glas Milch. Dann lieber GORGOROTH oder so.
Pfui.

Gottseidank kamen dann Könner, DEMON spielten locker-flockig einen mitreißenden Set, der ohne jegliches Trallalla viel gute Laune verbreitete, was nach dem desaströsen Gelangweile der Band davor auch mir den Spaß zurück brachte.

Wichtigste Erkenntniss zu ROSS THE BOSS: Eric Adams kann man nicht ersetzen. Gar nie und nirgends. Das Gekreische des Hampels konnte zu keiner Zeit die für Manowar (früher) typische Epik erzeugen. Durchwachsen.

FATES WARNING: GROTTENÖDE. Herausragende Musiker, geniale Kompositionen. Von mir aus... Sonntag abend live nur noch zum Gähnen. Die ruhigen Momente, die man auf Platte sicher genießen kann (wenn man es mag), stoppen ein ums andere Mal den Fluss. Dazu die Ausstrahlung einer Tüte Maggisuppe.

Es gibt also ACCEPT, mit einem brillianten Udo - Ersatz. Und U.D.O., mit dem Original Dirkschneider.
Und beide spielten live den einen oder anderen Songs aus den gemeinsamen Jahren. Udo ist nun also so konsequent und will nur noch seine Sachen live spielen (vermutlich so lange die Börse das hergibt). Als DIRKSCHNEIDER bietet er seinen Fans nochmal die Klassiker "Balls To The Wall", "Midnight Mover" usw usw. Das machte Spaß und sorgte für Stimmung. Ein gelungener Abschluss für mich.

Das gefühlt 40% des Puplikums anscheinend keinen Bock auf Opeth hatten, sollte dem einen oder anderen zu denken geben (nicht wahr, liebe Redaktion ?) Ich habe mich, da ich die Band nie wirklich mochte, mich vorab durch einige YT Videos gequält und festgestellt, dass das nix für mich ist und in meiner Metalwelt keinen Lebensberechtigungsschein bekommen würde. Egal. Bierchen und ab.
Ich bin nicht alt, ich bin retro !!

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von MetalEschi » 05.06.2017 21:37

Na Behemoth scheint ja Perlen vor die Säue gewesen zu sein *g*
Nix gegen euch, wahrscheinlich schlicht das falsche Festival. In Bochum fand ich es vor ein paar Jahren ziemlich mächtig. Mit weniger Show.
hier kommt die Signatur hin

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von JudasRising » 05.06.2017 23:03

Wishmonster hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben: Dirkschneider: Heavy Metal 2017: Wie toll das war, dieser Sänger, der da mit seiner eigenen, top motivierten Band steht, die soviel Spaß daran hat, diese, ihre Songs zu spielen, und aus vollem Herzen post und über die Bühne rennt...no, wait...

Um kurz ernst zu werden: Es ist ja nicht so, dass ich diese Songs nicht alle mögen würde, aber das als Coheadliner? Ernsthaft? Ja, das Amphitheater war voll, viel voller als bei Opeth nachher, und alle hatten Spaß. Konzept aufgegangen. Ein Vorschlag für's nächste Jahr: engagiert doch einfach gleich eine richtige Coverband, z.B. irgendwas nit AC/DC, Metallica oder Onkelz. AB/CD, Nutellica, Hans-Martin Slayer oder Kneipenterroristen. Freut sich auch jeder drüber, kommt billiger, weil man nicht den Alibi-Originalsänger mit durchfüttern muss und die richtigen Bands wissen von vornherein, dass sie nur Staffage sind. Wenn Ihr Accept wollt, dann bucht Accept, möglichst als Headliner, alles gut. Aber verheizt nicht eine Band wie Opeth nach der Karaoke-Version von Balls to the Wall. So fördert man Musik nicht, sondern begräbt sie.
Naja, das finde ich schon etwas zu hart. Udo ist nunmal die Stimme von Accept, und es gibt, wie die letzte Tour eindrucksvoll gezeigt hat, nicht wenige für die er der einzige Accept Sänger ist. Das jetzt mit irgendwelchen Coverbands gleich zu setzen finde ich komplett daneben. Immerhin hat Udo einen Großteil dieser Songs mitgeschrieben. In sofern hat der für mich genauso viel Berechtigung wie Accept mit Tornillo.
WORD! Das ist nicht mehr Coverband als die "richtigen" Accept. Und von der Darbietung her für mich wesentlich sympathischer und mitreißender als die einstudierte Hoffmann/Baltes-Soloshow, die Setlist sowieso. Daher für mich auch als Co-Headliner völlig berechtigt, wie ja auch die Reaktionen gezeigt haben.

Und warum mir "nichts an Musik liegt", weil ich Opeth komplett uninteressant finde (egal zu welcher Tageszeit), und ich daher die Möglichkeit wahrgenommen habe, nach 'nem langen und anstrengenden Tag 2 Stunden früher nach Hause zu kommen, muss ich glaub ich auch nicht verstehen.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Rivers » 05.06.2017 23:30

MetalEschi hat geschrieben:Na Behemoth scheint ja Perlen vor die Säue gewesen zu sein *g*
Nix gegen euch, wahrscheinlich schlicht das falsche Festival. In Bochum fand ich es vor ein paar Jahren ziemlich mächtig. Mit weniger Show.
Die einen erwarteten mehr Show, ich wäre mit weniger besser bedient gewesen, das wirkte sehr unruhig und von der Nummernrevue aus gehetzt. Die Songs der letzten Platte geben eigentlich mehr her.

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Apparition » 06.06.2017 07:11

JudasRising hat geschrieben: WORD! Das ist nicht mehr Coverband als die "richtigen" Accept. Und von der Darbietung her für mich wesentlich sympathischer und mitreißender als die einstudierte Hoffmann/Baltes-Soloshow, die Setlist sowieso. Daher für mich auch als Co-Headliner völlig berechtigt, wie ja auch die Reaktionen gezeigt haben.
Bei allem Respekt, aber etwas einstudierteres und aufgesetzteres als das Gepose mit festgenagelten Grinsegesichtern von Udos Begleitmusikern habe ich auf einem Metalkonzert noch niemals gesehen.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Thunderforce » 06.06.2017 07:28

Natürlich war das als Co-HGeadliner berechtigt, wie man an den Reaktionen gesehen hat. Wenn man danach geht, wäre es auch als Headliner berechtigt gewesen.

Wenn es heutzutage reicht, 30-35 Jahre altes Material eher liderlich zu covern, völlig ohne Seele und Leben, nur weil alibimäßig der Originalsänger (der, wie man mir am WE erzählte damals übrigens nur die Texte geschrieben hat und nicht die Musik, keine Ahnung ob das stimmt) drüberschreit - bitte.
Udo macht seit 100 Jahren mit seiner Soloband eigene Alben. Das interessiert offenbar keine Sau, solange zum 180. mal die 32-Minuten-Version von Metal Heart läuft. Mir wäre das auch an Udos Stelle zu wenig, aber auch das: Geschenkt.
Partymucke bleibt eben Partymucke und das ist ja auch völlig richtig und gut so. Es muss einem ja nicht gefallen.

Die Massenabwanderung danach war aber eben doch einfach nur peinlich. Niemand muss und kann alles mögen, aber wenn geschätzt 25-30% der Leute das Stadion (*g*) verlassen, weil Opeth spielen, dann fragt man sich halt schon, was schief läuft. Nicht wegen Opeth, dieses Abwandern wäre auch gegenüber jeder anderen Band peinlich und respektlos gewesen.

Was ist denn, wenn Udo mal in Rente geht? Ist dann nach Fates Warning das Festival zu Ende?

Wenn das Rock Hard die Reaktionen am WE nosequent deuten würde, dann spielen im nächsten jahr tatsächlich Nutellica und Co. mindestens als Co Headliner. Ulle und Co. sind zu teuer, egal, Hauptsache Creeping Death und For whom the bell tolls?
Das kanns doch nicht sein, ey.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Porcupine » 06.06.2017 07:40

Thunderforce hat geschrieben:Wenn das Rock Hard die Reaktionen am WE nosequent deuten würde, dann spielen im nächsten jahr tatsächlich Nutellica und Co. mindestens als Co Headliner. Ulle und Co. sind zu teuer, egal, Hauptsache Creeping Death und For whom the bell tolls?
Das kanns doch nicht sein, ey.
Dem Bierzeltpublikum im Amphitheater wär's wahrscheinlich egal. Hauptsache rückwartsgewandt die immer gleichen Klassiker abfeiern, Bier saufen und "Metal Heart" grölen. Wird nie langweilig. Nachwuchs braucht keine Sau - außer sie spielen brav Papis Plattensammlung nach anstatt eigene Ideen zu haben. Die originellen Bands spielen derweil auf anderen Festivals, während das Publikum auf dem Rock Hard Festival immer grauhaariger wird. Tolle Zukunftsaussichten. :sick:
TMW316 hat geschrieben:Musik und Schlagzeug sind ja zwei verschiedene Dinge. Das eine hat verschiedene Töne c d e f g a h c und so, das andere macht bum burum bum klick bum zisch.

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Thunderforce » 06.06.2017 07:46

Naja, Du bist inzwischen ja auch ziemlich ergraut.
:D
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von NegatroN » 06.06.2017 08:00

Thunderforce hat geschrieben:Udo macht seit 100 Jahren mit seiner Soloband eigene Alben. Das interessiert offenbar keine Sau, solange zum 180. mal die 32-Minuten-Version von Metal Heart läuft. Mir wäre das auch an Udos Stelle zu wenig, aber auch das: Geschenkt.
Partymucke bleibt eben Partymucke und das ist ja auch völlig richtig und gut so. Es muss einem ja nicht gefallen.
Man muss ihm zumindest zugute halten, dass das ja die Idee hinter der Sache ist. Noch einmal als Dirkschneider die alten Accept-Klamotten und dann damit abschließen und in Zukunft als UDO keine Vermischung mehr, sondern nur noch das eigene Material.

Ob er das tatsächlich so durchzieht, wird sich zeigen. Warten wir mal die Reaktionen der Fans ab. Aber zumindest ist das nach eigenem Bekunden der Plan.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Sambora » 06.06.2017 08:01

Thunderforce hat geschrieben:Naja, Du bist inzwischen ja auch ziemlich ergraut.
:D
Vielleicht wärst du es ja auch, man sieht es ja nicht. :D

Im Prinzip waren Monument ja auch eine Coverband, nur mit eigenen Songs. *g*
Das hat als Opener am Samstag zwar irgendwie gepasst, aber wenn man ohne auch nur den Hauch einer eigenen Idee vorgeht, ist das halt schon ein büschen wenig.

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Thunderforce » 06.06.2017 08:07

Sambora hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Naja, Du bist inzwischen ja auch ziemlich ergraut.
:D
Vielleicht wärst du es ja auch, man sieht es ja nicht. :D

Im Prinzip waren Monument ja auch eine Coverband, nur mit eigenen Songs. *g*
Das hat als Opener am Samstag zwar irgendwie gepasst, aber wenn man ohne auch nur den Hauch einer eigenen Idee vorgeht, ist das halt schon ein büschen wenig.
"Maiden in gut" fand ich als Beschreibung jedenfalls schön, hab sie ja nicht gesehen.
Stimmt aber. Orchid vor 3 Jahren oder so war ja dasselbe nur mit Sabbath als Bezugspunkt.

Porci bezieht sich (natürlich) auf Blues Pills. Hier greift das aber nicht wirklich. Natürlich orientieren die sich stilistisch an den 60ern und 70ern, aber sie spielen eben nicht einfach nur nach. Und: Der Ballermann-Vorwurf greift hier ebenfalls nicht. Als ob irgendeiner der von ihm genannten Bierzeltmetaller ne Platte von Jefferson Airplane oder so im Schrank hätte.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Thunderforce » 06.06.2017 08:11

NegatroN hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Udo macht seit 100 Jahren mit seiner Soloband eigene Alben. Das interessiert offenbar keine Sau, solange zum 180. mal die 32-Minuten-Version von Metal Heart läuft. Mir wäre das auch an Udos Stelle zu wenig, aber auch das: Geschenkt.
Partymucke bleibt eben Partymucke und das ist ja auch völlig richtig und gut so. Es muss einem ja nicht gefallen.
Man muss ihm zumindest zugute halten, dass das ja die Idee hinter der Sache ist. Noch einmal als Dirkschneider die alten Accept-Klamotten und dann damit abschließen und in Zukunft als UDO keine Vermischung mehr, sondern nur noch das eigene Material.

Ob er das tatsächlich so durchzieht, wird sich zeigen. Warten wir mal die Reaktionen der Fans ab. Aber zumindest ist das nach eigenem Bekunden der Plan.
Udo als Person ist auch eigentlich der einzige, dem bei der ganzen Sache kein Vorwurf zu machen ist *g*
Von irgendwas muss der ja auch leben, und wenn U.D.O. am Rock Hard Festival spielen mit eigenem Material, dann sicherlich nicht als Co- Headliner sondern als zweite oder dritte Band.

Wenn er das wirklich durchzieht, dann nötigt mir das schon Respekt ab.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Sambora » 06.06.2017 08:14

Thunderforce hat geschrieben:
Sambora hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Naja, Du bist inzwischen ja auch ziemlich ergraut.
:D
Vielleicht wärst du es ja auch, man sieht es ja nicht. :D

Im Prinzip waren Monument ja auch eine Coverband, nur mit eigenen Songs. *g*
Das hat als Opener am Samstag zwar irgendwie gepasst, aber wenn man ohne auch nur den Hauch einer eigenen Idee vorgeht, ist das halt schon ein büschen wenig.
"Maiden in gut" fand ich als Beschreibung jedenfalls schön, hab sie ja nicht gesehen.
Stimmt aber. Orchid vor 3 Jahren oder so war ja dasselbe nur mit Sabbath als Bezugspunkt.

Porci bezieht sich (natürlich) auf Blues Pills. Hier greift das aber nicht wirklich. Natürlich orientieren die sich stilistisch an den 60ern und 70ern, aber sie spielen eben nicht einfach nur nach. Und: Der Ballermann-Vorwurf greift hier ebenfalls nicht. Als ob irgendeiner der von ihm genannten Bierzeltmetaller ne Platte von Jefferson Airplane oder so im Schrank hätte.
Ja. Aus den Einflüssen wird bei Blues Pills dennoch etwas eigenständiges entwickelt. Ebenso wie bei Opeth.

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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von NegatroN » 06.06.2017 08:14

Thunderforce hat geschrieben:Wenn er das wirklich durchzieht, dann nötigt mir das schon Respekt ab.
Ja. Allerdings habe ich auch ziemliche Zweifel, ob das funktioniert. Aus dem Bauch raus würde ich sein Publikum nicht unbedingt so einschätzen. Die Quote derjenigen, die nicht mehr auf seine Konzerte kommen, wenn da nicht Balls To The Walls kommt, halte ich für nicht so klein.
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Re: The Morning After RHF 2017 - DEI (Bericht)

Beitrag von Apparition » 06.06.2017 08:15

Thunderforce hat geschrieben:
NegatroN hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Udo macht seit 100 Jahren mit seiner Soloband eigene Alben. Das interessiert offenbar keine Sau, solange zum 180. mal die 32-Minuten-Version von Metal Heart läuft. Mir wäre das auch an Udos Stelle zu wenig, aber auch das: Geschenkt.
Partymucke bleibt eben Partymucke und das ist ja auch völlig richtig und gut so. Es muss einem ja nicht gefallen.
Man muss ihm zumindest zugute halten, dass das ja die Idee hinter der Sache ist. Noch einmal als Dirkschneider die alten Accept-Klamotten und dann damit abschließen und in Zukunft als UDO keine Vermischung mehr, sondern nur noch das eigene Material.

Ob er das tatsächlich so durchzieht, wird sich zeigen. Warten wir mal die Reaktionen der Fans ab. Aber zumindest ist das nach eigenem Bekunden der Plan.
Udo als Person ist auch eigentlich der einzige, dem bei der ganzen Sache kein Vorwurf zu machen ist *g*
Von irgendwas muss der ja auch leben, und wenn U.D.O. am Rock Hard Festival spielen mit eigenem Material, dann sicherlich nicht als Co- Headliner sondern als zweite oder dritte Band.

Wenn er das wirklich durchzieht, dann nötigt mir das schon Respekt ab.
Ich darf daran erinnern, dass er mit U.D.O. vor drei (?) Jahren Samstagsheadliner war. *g* Das finde ich dann auch ok.
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