Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

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Thunderforce
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Thunderforce » 05.03.2018 11:23

Apparition hat geschrieben:
tafkasc hat geschrieben:
Dimebag666 hat geschrieben: Ob man glücklich ist oder nicht hängt mMn. nur zu einem Bruchteil damit zusammen, wie viele Steuern man zahlt. :ka:
Wenn man der Ansicht ist, dass sie sinnvoll eingesetzt werden, dann zahlt man sie eher gern, ansonsten eher nicht. Aber unabhängig davon, werden mit den Steuern ja Dinge getan, die tendenziell andere glücklich machen.
Ja, solche Spezialisten kenne ich auch. Da wird dann allen ernstes gesagt, man sehe nicht ein, warum man mit seinen Steuern kulturelle Einrichtungen und Sportplätze mitfinanzieren soll, die man doch selber gar nicht nutzt. Ja, Du Arschgeige, dafür hab ich jahrelang mit meinen Steuern die Straßen mitfinanziert, auf denen Du fährst, obwohl ich kein Auto hatte. Vielleicht will ich als Single auch die Schulen nicht mitfinanzieren, auf die Du mal Deine Kinder schickst.
*LOL* - Das mit der Schule ist super. Das nehm ich ab jetzt immer, wenn einer so was sagt. :D
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Dimebag666 » 05.03.2018 11:23

Vor allem baut man mit den Steuern, die ein Durchschnittsverdiener so im Jahr abgibt, ungefähr 10 cm Autobahn.

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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Rotorhead » 05.03.2018 14:46

Dimebag666 hat geschrieben:Vor allem baut man mit den Steuern, die ein Durchschnittsverdiener so im Jahr abgibt, ungefähr 10 cm Autobahn.
Ein Hoch auf die effiziente deutsche Bauindustrie.

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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von infected » 05.03.2018 21:04

Rotorhead hat geschrieben:
Dimebag666 hat geschrieben:Vor allem baut man mit den Steuern, die ein Durchschnittsverdiener so im Jahr abgibt, ungefähr 10 cm Autobahn.
Ein Hoch auf die effiziente deutsche Bauindustrie.
Eher ein Hoch auf die langen Zahlungsziele staatlicher Auftraggever, die dann von den Auftragnehmern entsprechend mit eingepreist werden. Es rächt sich halt, wenn man die Verwaltungen teilweise Personell ausbluten lässt und keine neuen Fachleute einstellt.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Warpig1975 » 06.03.2018 09:02

Tolpan hat geschrieben:Ich bin mittlerweile auch komplett ermüdet, den Leuten den Unterschied zwischen der gefühlten Steuerlast (= quasi immer Spitzensteuersatz) und der realen Steuerlast (= DS-Steuersatz) zu erklären.

Ich habe den Eindruck, die Menschen wollen gefühlt zu viel bezahlen.
Jaja, schlimm diese Leute, die nicht erkennen wollen, dass andere viel besser, als sie selbst beurteilen können, was mit ihrem Geld passiert^^.

Dass die reale Steuerlast meistens viel geringer ist, als der Spitzensteuersatz ist den meisten Leuten nämlich wohl klar, der Prozentsatz wird ja auch auf jeden Bescheid mit draufgeschrieben, aber am Ende zählt halt doch das, was man im Geldbeutel hat. Und das ist bei vielen Leuten netto eben deutlich weniger, als sie brutto verdienen. Und das dürfen die durchaus als ungerecht empfinden, denn es sind ja nicht nur die reinen Steuern, die belasten: Pflichtbeiträge für die KV, RV, dazu jede Menge indirekte Steuern, kommunale Abgaben, Gebühren etc. - alles Geld, dass in öffentliche Kassen fließt. Sicher man bekommt oft eine Gegenleistung, aber wenn mir als "Besserverdiener" jemand erklärt, ich müsse mehr von meinem Geld abgeben, als andere (was ich ja noch iwie verstehen kann), weil man die Steuereinnahmen braucht um davon Kitas und Schulen zu bauen, dann komme ich doch ins Grübeln, warum ich für die Kita dann noch jeden Monat mehrere hundert Euro zusätzlich zahlen muss (Besserverdiener, you know) und in den Schulen meiner Kinder, trotzdem der Putz von den Wänden fällt und die Klos keine Sitze haben.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Tolpan » 06.03.2018 09:12

Warpig1975 hat geschrieben:
Tolpan hat geschrieben:Ich bin mittlerweile auch komplett ermüdet, den Leuten den Unterschied zwischen der gefühlten Steuerlast (= quasi immer Spitzensteuersatz) und der realen Steuerlast (= DS-Steuersatz) zu erklären.

Ich habe den Eindruck, die Menschen wollen gefühlt zu viel bezahlen.
Jaja, schlimm diese Leute, die nicht erkennen wollen, dass andere viel besser, als sie selbst beurteilen können, was mit ihrem Geld passiert^^.

Dass die reale Steuerlast meistens viel geringer ist, als der Spitzensteuersatz ist den meisten Leuten nämlich wohl klar, der Prozentsatz wird ja auch auf jeden Bescheid mit draufgeschrieben, aber am Ende zählt halt doch das, was man im Geldbeutel hat. Und das ist bei vielen Leuten netto eben deutlich weniger, als sie brutto verdienen. Und das dürfen die durchaus als ungerecht empfinden, denn es sind ja nicht nur die reinen Steuern, die belasten: Pflichtbeiträge für die KV, RV, dazu jede Menge indirekte Steuern, kommunale Abgaben, Gebühren etc. - alles Geld, dass in öffentliche Kassen fließt. Sicher man bekommt oft eine Gegenleistung, aber wenn mir als "Besserverdiener" jemand erklärt, ich müsse mehr von meinem Geld abgeben, als andere (was ich ja noch iwie verstehen kann), weil man die Steuereinnahmen braucht um davon Kitas und Schulen zu bauen, dann komme ich doch ins Grübeln, warum ich für die Kita dann noch jeden Monat mehrere hundert Euro zusätzlich zahlen muss (Besserverdiener, you know) und in den Schulen meiner Kinder, trotzdem der Putz von den Wänden fällt und die Klos keine Sitze haben.
Ich habe es hier ja schon häufiger gesagt: Was ich als Gutverdiener an Steuerlast habe, ist ein schlechter Witz. Punkt. Da müsste man ansetzen. Wird aber nicht gemacht. Und dann darf man sich eben auch nicht über fehlende Klodeckel aufregen.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von LordVader » 06.03.2018 09:20

Und da ist halt schon tatsächlich das Wahrnehmungsproblem... denn die Kosten von allem was der Staat so anbietet und man als selbstverständlich nimmt sind hslt auch schon enorm. Seien es schnöde Personalkosten für Ämter, Polizei, Feuerwehr, Kitas und Schulen. Aber auch die Gebäude richten sich nicht alleine ein, erhalten sich nicht selbst. Ebenso bei Straßen etc.

Klar gibt es da auch durchaus fragwürdiges und "Verschwendung", das will ich gar nicht bestreiten, aber die Ausgaben des Staates macht sich halt selten einer gegenwärtig.
Wenn beispielsweise eine städtische Straße erneuer wird, sind wir bei Kosten von ca. 10.000€ pro laufenden Meter (pro Fahrspur versteht sich), das übersteigt die jährliche Steuerzahlung eines "Besserverdienenden" (so wie er hier bisher benutzt wurde) dann schon pro Meter... ebenso übersteigt das monatlicheGehalt einer Kindergärtnerin, eines Polizisten die jährliche Steuereinnanme der meisten. Wenn man dann die Erwerbslosenquote und die der Menschen die so gering verdienen, dass keine (oder kaum) Steuer anfällt berücksichtig, würde es schon verdammt eng werden.
Ja das ganze wird durch die Steuereinnahmen der indirekten Steuern (Umsatzsteuer, Alkohol, Benzin uvm) finanziert...
aber es ist ja nun wirklich nicht so, dass der Staat das Geld nur im idiotischen Projekten wie den BER vernichtet...
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von LordVader » 06.03.2018 09:24

Nochmal Kita. Wenn da 24 Kinder in einer Gruppe sind, reichen die Einkommenssteuerleistungen der Eletern gerade für das Gehalt von zwei Betreuern/innen.
Gebäude, Einrichtung, Heizung, Wasser, Essen etc kommen da drauf...ebenso wie eventuelle Personalzusatzkosten (ausgleich bei Krankheir/Urlaub)
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von tafkasc » 06.03.2018 09:42

Apparition hat geschrieben:... Ja, Du Arschgeige, dafür hab ich jahrelang mit meinen Steuern die Straßen mitfinanziert, auf denen Du fährst, obwohl ich kein Auto hatte. Vielleicht will ich als Single auch die Schulen nicht mitfinanzieren, auf die Du mal Deine Kinder schickst.
Da spielt aber oft auch noch der Umstand mit rein, dass eine Volkswirtschaft kein Nullsummenspiel ist - bzw. die Ignoranz dieses Umstandes. Das gilt vlt auch fürs persönliche Glück, auf jeden Fall aber für die profane Größe des Bruttosozialprodukts (die aber wiederum ihrerseits auch nicht ganz unerheblich zum persönlichen Glück beiträgt).

Um in deinem Beispiel zu bleiben: Selbst wenn du gar keine Kinder hast (und ggfs. sogar kein Interesse jemals welche zu haben), so ist doch die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass du ein Interesse daran hast, dass auch in Zukunft DE "etwas (Geld)Wert ist", z.B. weil du auch noch ein bisschen hier arbeiten möchtest oder Wohneigentum erwirbst/erbst oder Ansprüche gegen die dt. Rentenversicherung sammelst oder dich an Produktivkapital in DE beteiligst. Und die Kinder sind nunmal das, was diesen Wert in Zukunft sicherstellt, indem sie zahlen und bezahlt werden (und zwar jeweils möglichst große Summen).
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Warpig1975 » 06.03.2018 09:54

Auch wenns jetzt klingt, wie ne Wahlkampfrede von Lindner: Das Problem ist doch wirklich nicht, dass der Staat zu wenig Steuern einnimmt. Ich habe die Zahl nicht parat, aber die letzte Steuerschätzung war wieder mal rekordverdächtig gut. Damit kann ser Staat seine Pflichtaufgaben locker bestreiten und hat noch Geld für Kitas, Schulen und Glasfaserausbau. Wie man da noch Fantasie für höhere Steuern, für sogenannte „Besserverdiener“ haben kann, erschließt sich mir gar nicht. Nach der gegenwärtigen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000€ bereits in die gleiche Gruppe, wie ein Einkommensmillionär - Lehrer, Ingenieure, erfahrene Facharbeiter, als Meister tätige Handwerker, leitende Angestellte, also der klassische Mittelstand. Die gleichen Leute, die auch durch andere Abgaben und Steuern in besonderem Maße belastet sind, angefangen von der Kita-Gebühr, über hohe Beiträge zum solidarischen System bei Rente und KV, bis hin zu Grundbesitzabgaben (klar, die sind so fett reich, die leisten sich alle Eigentumswohnung oder Haus).
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Wishmonster » 06.03.2018 10:01

Warpig1975 hat geschrieben:Auch wenns jetzt klingt, wie ne Wahlkampfrede von Lindner: Das Problem ist doch wirklich nicht, dass der Staat zu wenig Steuern einnimmt. Ich habe die Zahl nicht parat, aber die letzte Steuerschätzung war wieder mal rekordverdächtig gut. Damit kann ser Staat seine Pflichtaufgaben locker bestreiten und hat noch Geld für Kitas, Schulen und Glasfaserausbau. Wie man da noch Fantasie für höhere Steuern, für sogenannte „Besserverdiener“ haben kann, erschließt sich mir gar nicht. Nach der gegenwärtigen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000€ bereits in die gleiche Gruppe, wie ein Einkommensmillionär - Lehrer, Ingenieure, erfahrene Facharbeiter, als Meister tätige Handwerker, leitende Angestellte, also der klassische Mittelstand. Die gleichen Leute, die auch durch andere Abgaben und Steuern in besonderem Maße belastet sind, angefangen von der Kita-Gebühr, über hohe Beiträge zum solidarischen System bei Rente und KV, bis hin zu Grundbesitzabgaben (klar, die sind so fett reich, die leisten sich alle Eigentumswohnung oder Haus).

Joa, mit 55 TEUR hat man nen durchschnittlichen Steuersatz von 45%...
:klatsch:

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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Warpig1975 » 06.03.2018 10:07

Wishmonster hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Auch wenns jetzt klingt, wie ne Wahlkampfrede von Lindner: Das Problem ist doch wirklich nicht, dass der Staat zu wenig Steuern einnimmt. Ich habe die Zahl nicht parat, aber die letzte Steuerschätzung war wieder mal rekordverdächtig gut. Damit kann ser Staat seine Pflichtaufgaben locker bestreiten und hat noch Geld für Kitas, Schulen und Glasfaserausbau. Wie man da noch Fantasie für höhere Steuern, für sogenannte „Besserverdiener“ haben kann, erschließt sich mir gar nicht. Nach der gegenwärtigen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000€ bereits in die gleiche Gruppe, wie ein Einkommensmillionär - Lehrer, Ingenieure, erfahrene Facharbeiter, als Meister tätige Handwerker, leitende Angestellte, also der klassische Mittelstand. Die gleichen Leute, die auch durch andere Abgaben und Steuern in besonderem Maße belastet sind, angefangen von der Kita-Gebühr, über hohe Beiträge zum solidarischen System bei Rente und KV, bis hin zu Grundbesitzabgaben (klar, die sind so fett reich, die leisten sich alle Eigentumswohnung oder Haus).

Joa, mit 55 TEUR hat man nen durchschnittlichen Steuersatz von 45%...
:klatsch:
Lies nochmal genau.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Wishmonster » 06.03.2018 10:17

Warpig1975 hat geschrieben:
Wishmonster hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Auch wenns jetzt klingt, wie ne Wahlkampfrede von Lindner: Das Problem ist doch wirklich nicht, dass der Staat zu wenig Steuern einnimmt. Ich habe die Zahl nicht parat, aber die letzte Steuerschätzung war wieder mal rekordverdächtig gut. Damit kann ser Staat seine Pflichtaufgaben locker bestreiten und hat noch Geld für Kitas, Schulen und Glasfaserausbau. Wie man da noch Fantasie für höhere Steuern, für sogenannte „Besserverdiener“ haben kann, erschließt sich mir gar nicht. Nach der gegenwärtigen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000€ bereits in die gleiche Gruppe, wie ein Einkommensmillionär - Lehrer, Ingenieure, erfahrene Facharbeiter, als Meister tätige Handwerker, leitende Angestellte, also der klassische Mittelstand. Die gleichen Leute, die auch durch andere Abgaben und Steuern in besonderem Maße belastet sind, angefangen von der Kita-Gebühr, über hohe Beiträge zum solidarischen System bei Rente und KV, bis hin zu Grundbesitzabgaben (klar, die sind so fett reich, die leisten sich alle Eigentumswohnung oder Haus).

Joa, mit 55 TEUR hat man nen durchschnittlichen Steuersatz von 45%...
:klatsch:
Lies nochmal genau.
...nach der aktuellen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000 € bereits in die gleiche Gruppe wie ein Einkommensmillionär...

Wie soll man das denn sonst verstehen? Mit dem Einkommen liegt man weit unter der prozentualen Belastung von Einkommensmillionären.

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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von LordVader » 06.03.2018 10:23

Warum sollen Rekordeinnahmen denn zwangsläufig für hohe Ausgaben ausreichend sein? Das hat doch eretmal nicht viel miteinander zu tun.
Aber gesetzt den Fall, es ist so: Wohin verschwindet denn Deiner Meinung nach das viele schöne Geld ohne sinnvoll eingesetzt zu werden?
Btw ich kenne jemanden der zahlte bei ca. 60.000 Einkommen ca. 15% Einkommensteuer (also tatsächlich, nicht in der Theorie, und klar der erstmal eingenommene Betrag war höher, davon wurden die Kosten abgezogen, aber das ist ein anderes Thema)
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Rotstift » 06.03.2018 10:23

Warpig1975 hat geschrieben:
Wishmonster hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Auch wenns jetzt klingt, wie ne Wahlkampfrede von Lindner: Das Problem ist doch wirklich nicht, dass der Staat zu wenig Steuern einnimmt. Ich habe die Zahl nicht parat, aber die letzte Steuerschätzung war wieder mal rekordverdächtig gut. Damit kann ser Staat seine Pflichtaufgaben locker bestreiten und hat noch Geld für Kitas, Schulen und Glasfaserausbau. Wie man da noch Fantasie für höhere Steuern, für sogenannte „Besserverdiener“ haben kann, erschließt sich mir gar nicht. Nach der gegenwärtigen Steuerlogik gehört man mit einem Jahreseinkommen von 55.000€ bereits in die gleiche Gruppe, wie ein Einkommensmillionär - Lehrer, Ingenieure, erfahrene Facharbeiter, als Meister tätige Handwerker, leitende Angestellte, also der klassische Mittelstand. Die gleichen Leute, die auch durch andere Abgaben und Steuern in besonderem Maße belastet sind, angefangen von der Kita-Gebühr, über hohe Beiträge zum solidarischen System bei Rente und KV, bis hin zu Grundbesitzabgaben (klar, die sind so fett reich, die leisten sich alle Eigentumswohnung oder Haus).

Joa, mit 55 TEUR hat man nen durchschnittlichen Steuersatz von 45%...
:klatsch:
Lies nochmal genau.
Habe ich aber auch so verstanden. Wenn Du etwas anderes meinst, hast Du es gut verschlüsselt. *g*
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Music is no good if it can't be sung by the human voice in some way. (John Tavener)

Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.

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