Discogs

Alles über Musik im Allgemeinen und ohne Bezug zu einem speziellen Genre
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infected
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Re: Discogs

Beitrag von infected »

puppetmaster hat geschrieben: 07.10.2020 11:08 Diese Shipping Policies machen mich auch fertig. Habe neulich ne Ewigkeit dran gesessen und alleine schon, dass ich für jedes Format (selbst wenn ich diese nicht mal anbiete) eine ausfüllen muss, macht mich rasend. Schade, dass es so verkommen ist. Die Sache mit den Preisen ist auch zum Kotzen, wenngleich ist als Verkäufer davon in teilen profitiere...
Aus Verkäufersicht ist das preislich verständlich, als Sammler hat es für mich zur Folge das sich das Preisniveau auf einem deutlich höheren Level eingependelt hat und in Folge dessen auch in den Second Hand Läden so etabliert. Preislich gesehen ist das mittlerweile alles der gleiche Brei, vorbei die Zeiten in denen man nochmal ein Schnäppchen machen konnte. Aber die Entwicklung der Versandpreise ist jenseits von gut und Böse, insbesondere bei den Versandkosten aus Frankreich, Portugal oder dem UK ist es mir aufgefallen, die bei den Sachen auf meinen Suchlisten nun deutlich höher ausfallen.
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puppetmaster
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Re: Discogs

Beitrag von puppetmaster »

infected hat geschrieben: 07.10.2020 11:55
puppetmaster hat geschrieben: 07.10.2020 11:08 Diese Shipping Policies machen mich auch fertig. Habe neulich ne Ewigkeit dran gesessen und alleine schon, dass ich für jedes Format (selbst wenn ich diese nicht mal anbiete) eine ausfüllen muss, macht mich rasend. Schade, dass es so verkommen ist. Die Sache mit den Preisen ist auch zum Kotzen, wenngleich ist als Verkäufer davon in teilen profitiere...
Aus Verkäufersicht ist das preislich verständlich, als Sammler hat es für mich zur Folge das sich das Preisniveau auf einem deutlich höheren Level eingependelt hat und in Folge dessen auch in den Second Hand Läden so etabliert. Preislich gesehen ist das mittlerweile alles der gleiche Brei, vorbei die Zeiten in denen man nochmal ein Schnäppchen machen konnte. Aber die Entwicklung der Versandpreise ist jenseits von gut und Böse, insbesondere bei den Versandkosten aus Frankreich, Portugal oder dem UK ist es mir aufgefallen, die bei den Sachen auf meinen Suchlisten nun deutlich höher ausfallen.
Ja, die Zeiten sind da leider wirklich vorbei. Früher habe ich in irgendwelchen nächtlichen Aktionen noch die Datenbank durchforstet und mir preiswert zig LPs geholt, jetzt ist Discogs für mich nichts mehr dergleichen, nicht lohnenswert, die Preise sind so unverschämt in Teilen. Alleine wenn man sich bei Popsike die Auktionspreise zu manchen LPs anschaut und dann sieht, was dort aufgerufen wird, wird einem übel.

Da ich Geld benötige, profitiere ich andererseits auch gerne davon, aber ich muss es nicht haben. Würde mir jemand die angebotenen Platten für komplett für sagen wir den halben Preis abknöpfen, wäre ich sehr viel glücklicher. Hinzu kommen immer noch die ganzen Scheiß Gebühren.

Gibt es denn eine alternative Seite?
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infected
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Re: Discogs

Beitrag von infected »

puppetmaster hat geschrieben: 07.10.2020 12:21
infected hat geschrieben: 07.10.2020 11:55
puppetmaster hat geschrieben: 07.10.2020 11:08 Diese Shipping Policies machen mich auch fertig. Habe neulich ne Ewigkeit dran gesessen und alleine schon, dass ich für jedes Format (selbst wenn ich diese nicht mal anbiete) eine ausfüllen muss, macht mich rasend. Schade, dass es so verkommen ist. Die Sache mit den Preisen ist auch zum Kotzen, wenngleich ist als Verkäufer davon in teilen profitiere...
Aus Verkäufersicht ist das preislich verständlich, als Sammler hat es für mich zur Folge das sich das Preisniveau auf einem deutlich höheren Level eingependelt hat und in Folge dessen auch in den Second Hand Läden so etabliert. Preislich gesehen ist das mittlerweile alles der gleiche Brei, vorbei die Zeiten in denen man nochmal ein Schnäppchen machen konnte. Aber die Entwicklung der Versandpreise ist jenseits von gut und Böse, insbesondere bei den Versandkosten aus Frankreich, Portugal oder dem UK ist es mir aufgefallen, die bei den Sachen auf meinen Suchlisten nun deutlich höher ausfallen.
Ja, die Zeiten sind da leider wirklich vorbei. Früher habe ich in irgendwelchen nächtlichen Aktionen noch die Datenbank durchforstet und mir preiswert zig LPs geholt, jetzt ist Discogs für mich nichts mehr dergleichen, nicht lohnenswert, die Preise sind so unverschämt in Teilen. Alleine wenn man sich bei Popsike die Auktionspreise zu manchen LPs anschaut und dann sieht, was dort aufgerufen wird, wird einem übel.

Da ich Geld benötige, profitiere ich andererseits auch gerne davon, aber ich muss es nicht haben. Würde mir jemand die angebotenen Platten für komplett für sagen wir den halben Preis abknöpfen, wäre ich sehr viel glücklicher. Hinzu kommen immer noch die ganzen Scheiß Gebühren.

Gibt es denn eine alternative Seite?
Ich nutze ab und an noch Musicstack, das ist eine Datenbank/Marktplatz rein von Plattenläden, quasi eine Art ZVAB für Musik. Allerdings ist das in vielen Teilen lange nicht so komfortabel und übersichtlich wie Discogs und auch das Angebot ist deutlich übersichtlicher. Aber so ab und an findet man da noch etwas, das nicht oder nur vollkommen überteuert bei Discogs auftaucht.
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puppetmaster
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Re: Discogs

Beitrag von puppetmaster »

Muss ich mir mal anschauen, danke!
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Re: Discogs

Beitrag von OldschdodPiranha »

Ich finde Discogs Bombe. Hab da z. B. vor ca. 2 Jahren die ersten beiden ARK-Scheiben als Japan-Pressung von einem Typen aus Lettland für zusammen ca. 18 Euro erstanden. Man findet immer Platten, die man irgendwie noch braucht und muss sich nicht in Unkosten stürzen.
"Der Weg der hermaneutischen Fundamentalontologie als Analytik der Existenzialität des Denkens, des Wesens vom Sein ist ja bei Heidegger fast besser ausgearbeitet als bei Hegel. ....übrigens, kennen Sie den Witz von dem Feuerwehrmann? Mei, der ist gut. Der ist spitze. Hihi. Der ist ganz gut."
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Flossensauger
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Re: Discogs

Beitrag von Flossensauger »

Ja, vor zwei Jahren.

Und das ist seit sieben Tage vorbei. Wobei Discogs nochmal einen Monat Aufschub gewährt hat, weil nix funktioniert hat, der auch bis Ende des Jahres weitgeschoben werden wird. Und danach ist es halt nur noch ein kleiner, teurer Marktplatz unter vielen.

Gut, aber auch nervig finde ich, das viele frustrierte Quitter ihre inital Datensätze abgezogen haben. Denn Discogs mag für euch was zum kaufen/verkaufen gewesen sein: Die Datenbank war das entscheidende. Es gibt nix vergleichbares, gar nix. Und wer mit Metal Archives oder gar Musiksammler kommt bekommt ein Doppelbrötchenhalbes mit Sempft und hat von Musik oder Tonträgern keine Ahnung.
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Mindmachine
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Re: Discogs

Beitrag von Mindmachine »

Flossensauger hat geschrieben: 07.10.2020 21:09 Ja, vor zwei Jahren.

Und das ist seit sieben Tage vorbei. Wobei Discogs nochmal einen Monat Aufschub gewährt hat, weil nix funktioniert hat, der auch bis Ende des Jahres weitgeschoben werden wird. Und danach ist es halt nur noch ein kleiner, teurer Marktplatz unter vielen.

Gut, aber auch nervig finde ich, das viele frustrierte Quitter ihre inital Datensätze abgezogen haben. Denn Discogs mag für euch was zum kaufen/verkaufen gewesen sein: Die Datenbank war das entscheidende. Es gibt nix vergleichbares, gar nix. Und wer mit Metal Archives oder gar Musiksammler kommt bekommt ein Doppelbrötchenhalbes mit Sempft und hat von Musik oder Tonträgern keine Ahnung.
Ja, hier steht es (leider).
Wie kriegen die das hin, obwohl die immer was Neues machen, mich nie zu überraschen?
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OldschdodPiranha
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Re: Discogs

Beitrag von OldschdodPiranha »

Wusste ich nicht. Dann finde ich Discogs ab jetzt nicht mehr Bombe. :wink:
"Der Weg der hermaneutischen Fundamentalontologie als Analytik der Existenzialität des Denkens, des Wesens vom Sein ist ja bei Heidegger fast besser ausgearbeitet als bei Hegel. ....übrigens, kennen Sie den Witz von dem Feuerwehrmann? Mei, der ist gut. Der ist spitze. Hihi. Der ist ganz gut."
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Alphex
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Re: Discogs

Beitrag von Alphex »

Flossensauger hat geschrieben: 07.10.2020 21:09 Ja, vor zwei Jahren.

Und das ist seit sieben Tage vorbei. Wobei Discogs nochmal einen Monat Aufschub gewährt hat, weil nix funktioniert hat, der auch bis Ende des Jahres weitgeschoben werden wird. Und danach ist es halt nur noch ein kleiner, teurer Marktplatz unter vielen.

Gut, aber auch nervig finde ich, das viele frustrierte Quitter ihre inital Datensätze abgezogen haben. Denn Discogs mag für euch was zum kaufen/verkaufen gewesen sein: Die Datenbank war das entscheidende. Es gibt nix vergleichbares, gar nix. Und wer mit Metal Archives oder gar Musiksammler kommt bekommt ein Doppelbrötchenhalbes mit Sempft und hat von Musik oder Tonträgern keine Ahnung.
Was genau ist passiert? Hier im Thread liest es sich stellenweise so, als ob das einfach zu Ebay geworden wäre was die Preise angeht, aber das wäre ja dann eher nichts was punktgenau vor 7 Tagen eingesetzt hätte?
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."
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Flossensauger
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Re: Discogs

Beitrag von Flossensauger »

Da bitte ich dich doch selber im Discogs-Forum zu recherchieren. Aber nicht wundern.

Das entscheidende für mich ist ja, das sich discogs von den Usern hat errichten lassen und ab dem Zeitpunkt, wo sie denken jetzt haben wir genug, alle diese Menschen vor den Kopf stösst, und zwar mit Gewalt.

Würde mich wundern wenn die Gründer heutzutage noch über die Plattenbörse in Ütrecht wandern täten und an jedem Stand ein bisschen plaudern würden, so wie früher. Hab' noch irgendwo eine Visitenkarte glaub' ich. Denke ab der nächsten müssten sie die Leibgarde von Trump mitbringen.

Wer die Heuschrecke im Hintergrund ist weiss ich auch nicht und das wird ja verdammt schlau versteckt. Ich habe bis heute nicht begriffen wem Nucular Blascht mittlerweile gehört. Ich versteh dieses Finanzsystem nicht. Es ist mir fremd.
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Robbing the Grave
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Re: Discogs

Beitrag von Robbing the Grave »

Ich blick's auch noch nicht so ganz. Deale grade mit einem ganz netten Finnen, der super verwirrt ist wegen der neuen Bestimmungen und einfach mal für alles das niedrigste Denkbare reingeschrieben hat. Der hat alles auf "Angebot machen" gestellt, damit er dann Zeit zum recherchieren hat, was es im Einzelfall wirklich kostet. Geendet hat die Sache so, dass ich mit 3LPs eh schon am Maximalpreis (22 Eur) angekommen war und nun noch einiges an Kram draufpacke, weil's eh schon egal ist und damit der pro-Item-Preis auf erträgliche Maße sich einpendelt.

So gehe ich generell mit den Versandkosten um in letzter Zeit: alles, was ich will konsequebt in die Suchliste eintragen, auch wenn es die Infomails wegen Überfüllung nutzlos macht, dafür Synergien bei Verkäufern erkennen können und nur mehr dort bestellen, wo sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen.

Ich hoffe aber sehr, dass es bald irgendeine Konkurrenz für discogs geben wird, es ist echt ein Kackladen, und ich vermisse GEMM.
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infected
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Re: Discogs

Beitrag von infected »

Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 07:46 Ich blick's auch noch nicht so ganz. Deale grade mit einem ganz netten Finnen, der super verwirrt ist wegen der neuen Bestimmungen und einfach mal für alles das niedrigste Denkbare reingeschrieben hat. Der hat alles auf "Angebot machen" gestellt, damit er dann Zeit zum recherchieren hat, was es im Einzelfall wirklich kostet. Geendet hat die Sache so, dass ich mit 3LPs eh schon am Maximalpreis (22 Eur) angekommen war und nun noch einiges an Kram draufpacke, weil's eh schon egal ist und damit der pro-Item-Preis auf erträgliche Maße sich einpendelt.

So gehe ich generell mit den Versandkosten um in letzter Zeit: alles, was ich will konsequebt in die Suchliste eintragen, auch wenn es die Infomails wegen Überfüllung nutzlos macht, dafür Synergien bei Verkäufern erkennen können und nur mehr dort bestellen, wo sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen.

Ich hoffe aber sehr, dass es bald irgendeine Konkurrenz für discogs geben wird, es ist echt ein Kackladen, und ich vermisse GEMM.
So in etwa handhbe ich es auch zur Zeit. Ich hatte längere Zeit noch ein vernünftiges Exemplar der ersten Killing Joke gesucht. Diverse Exemplare in Italien, Porto aber zwischen 13 und 18 Euro; Versand aus Frankreich scheint sich bei 14 Euro einzupendeln, Niederlande und Spanien bei 10€, im UK gehen die Ausschläge bis 12GBP hoch und die von Flossensauger angesprochenen Lücken in den Datensätzen sind mir auch mittlerweile bei einigen Sachen in der Sammlung aufgefallen. Wenn das so weitergeht dann ist das Ding auch nicht mehr zum Nachschlagen geeignet. Ein Jammer was da an Wissen verloren geht wegen kopflosen Entscheidungen zur vermeintlichen Gewinnoptimierung.
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Robbing the Grave
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Re: Discogs

Beitrag von Robbing the Grave »

infected hat geschrieben: 08.10.2020 08:13
Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 07:46 Ich blick's auch noch nicht so ganz. Deale grade mit einem ganz netten Finnen, der super verwirrt ist wegen der neuen Bestimmungen und einfach mal für alles das niedrigste Denkbare reingeschrieben hat. Der hat alles auf "Angebot machen" gestellt, damit er dann Zeit zum recherchieren hat, was es im Einzelfall wirklich kostet. Geendet hat die Sache so, dass ich mit 3LPs eh schon am Maximalpreis (22 Eur) angekommen war und nun noch einiges an Kram draufpacke, weil's eh schon egal ist und damit der pro-Item-Preis auf erträgliche Maße sich einpendelt.

So gehe ich generell mit den Versandkosten um in letzter Zeit: alles, was ich will konsequebt in die Suchliste eintragen, auch wenn es die Infomails wegen Überfüllung nutzlos macht, dafür Synergien bei Verkäufern erkennen können und nur mehr dort bestellen, wo sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen.

Ich hoffe aber sehr, dass es bald irgendeine Konkurrenz für discogs geben wird, es ist echt ein Kackladen, und ich vermisse GEMM.
So in etwa handhbe ich es auch zur Zeit. Ich hatte längere Zeit noch ein vernünftiges Exemplar der ersten Killing Joke gesucht. Diverse Exemplare in Italien, Porto aber zwischen 13 und 18 Euro; Versand aus Frankreich scheint sich bei 14 Euro einzupendeln, Niederlande und Spanien bei 10€, im UK gehen die Ausschläge bis 12GBP hoch und die von Flossensauger angesprochenen Lücken in den Datensätzen sind mir auch mittlerweile bei einigen Sachen in der Sammlung aufgefallen. Wenn das so weitergeht dann ist das Ding auch nicht mehr zum Nachschlagen geeignet. Ein Jammer was da an Wissen verloren geht wegen kopflosen Entscheidungen zur vermeintlichen Gewinnoptimierung.
Aber wie genau gehen die Datensätze "verloren"? Wie muss man sich das vorstellen? Wenn ich discogs wäre, würde ich die Datenbank hüten wie meinen verdammten Augapfel, und wenn ich discog's mögliche zukünftige Konkurrenz wäre, würden meine Bots schon in jedem Winkel dort herumkrabbeln.
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Re: Discogs

Beitrag von infected »

Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 08:16
infected hat geschrieben: 08.10.2020 08:13
Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 07:46 Ich blick's auch noch nicht so ganz. Deale grade mit einem ganz netten Finnen, der super verwirrt ist wegen der neuen Bestimmungen und einfach mal für alles das niedrigste Denkbare reingeschrieben hat. Der hat alles auf "Angebot machen" gestellt, damit er dann Zeit zum recherchieren hat, was es im Einzelfall wirklich kostet. Geendet hat die Sache so, dass ich mit 3LPs eh schon am Maximalpreis (22 Eur) angekommen war und nun noch einiges an Kram draufpacke, weil's eh schon egal ist und damit der pro-Item-Preis auf erträgliche Maße sich einpendelt.

So gehe ich generell mit den Versandkosten um in letzter Zeit: alles, was ich will konsequebt in die Suchliste eintragen, auch wenn es die Infomails wegen Überfüllung nutzlos macht, dafür Synergien bei Verkäufern erkennen können und nur mehr dort bestellen, wo sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen lassen.

Ich hoffe aber sehr, dass es bald irgendeine Konkurrenz für discogs geben wird, es ist echt ein Kackladen, und ich vermisse GEMM.
So in etwa handhbe ich es auch zur Zeit. Ich hatte längere Zeit noch ein vernünftiges Exemplar der ersten Killing Joke gesucht. Diverse Exemplare in Italien, Porto aber zwischen 13 und 18 Euro; Versand aus Frankreich scheint sich bei 14 Euro einzupendeln, Niederlande und Spanien bei 10€, im UK gehen die Ausschläge bis 12GBP hoch und die von Flossensauger angesprochenen Lücken in den Datensätzen sind mir auch mittlerweile bei einigen Sachen in der Sammlung aufgefallen. Wenn das so weitergeht dann ist das Ding auch nicht mehr zum Nachschlagen geeignet. Ein Jammer was da an Wissen verloren geht wegen kopflosen Entscheidungen zur vermeintlichen Gewinnoptimierung.
Aber wie genau gehen die Datensätze "verloren"? Wie muss man sich das vorstellen? Wenn ich discogs wäre, würde ich die Datenbank hüten wie meinen verdammten Augapfel, und wenn ich discog's mögliche zukünftige Konkurrenz wäre, würden meine Bots schon in jedem Winkel dort herumkrabbeln.
So wie ich es aus einigen Beiträgen im Netz verstanden habe kannst du die Sachen bearbeiten, löschen usw. so wie man das Startposting in einem Thread löschen kann und damit auch den ganzen Thread killen.
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Re: Discogs

Beitrag von Robbing the Grave »

infected hat geschrieben: 08.10.2020 08:23
Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 08:16
infected hat geschrieben: 08.10.2020 08:13
Robbing the Grave hat geschrieben: 08.10.2020 07:46 Ich blick's auch noch nicht so ganz. Deale grade mit einem ganz netten Finnen, der super verwirrt ist wegen der neuen Bestimmungen und einfach mal für alles das niedrigste Denkbare reingeschrieben hat. Der hat alles auf "Angebot machen" gestellt, damit er dann Zeit zum recherchieren hat, was es im Einzelfall wirklich kostet. Geendet hat die Sache so, dass ich mit 3LPs eh schon am Maximalpreis (22 Eur) angekommen war und nun noch einiges an Kram draufpacke, weil's eh schon egal ist und damit der pro-Item-Preis auf erträgliche Maße sich einpendelt.

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Ich hoffe aber sehr, dass es bald irgendeine Konkurrenz für discogs geben wird, es ist echt ein Kackladen, und ich vermisse GEMM.
So in etwa handhbe ich es auch zur Zeit. Ich hatte längere Zeit noch ein vernünftiges Exemplar der ersten Killing Joke gesucht. Diverse Exemplare in Italien, Porto aber zwischen 13 und 18 Euro; Versand aus Frankreich scheint sich bei 14 Euro einzupendeln, Niederlande und Spanien bei 10€, im UK gehen die Ausschläge bis 12GBP hoch und die von Flossensauger angesprochenen Lücken in den Datensätzen sind mir auch mittlerweile bei einigen Sachen in der Sammlung aufgefallen. Wenn das so weitergeht dann ist das Ding auch nicht mehr zum Nachschlagen geeignet. Ein Jammer was da an Wissen verloren geht wegen kopflosen Entscheidungen zur vermeintlichen Gewinnoptimierung.
Aber wie genau gehen die Datensätze "verloren"? Wie muss man sich das vorstellen? Wenn ich discogs wäre, würde ich die Datenbank hüten wie meinen verdammten Augapfel, und wenn ich discog's mögliche zukünftige Konkurrenz wäre, würden meine Bots schon in jedem Winkel dort herumkrabbeln.
So wie ich es aus einigen Beiträgen im Netz verstanden habe kannst du die Sachen bearbeiten, löschen usw. so wie man das Startposting in einem Thread löschen kann und damit auch den ganzen Thread killen.
Ah, und die genervte Stammuserschaft schlägt auf dem Weg zur Tür Löcher in die Fassade oder wie?
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