Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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Feindin
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Feindin » 19.07.2018 10:01

Dir haftet halt der Poser Geruch an, du bist kein Kollege.
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Frank2
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Frank2 » 19.07.2018 18:22

Schnabelrock hat geschrieben:Manchmal bedrückt es mich, dass ich so spießig aussehe, dass der Pleasure-To-Kill-Shirtträger in der Bahn mich nicht als Kollegen erkennt.
:traenenlach: :traenenlach: :traenenlach:

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von GoTellSomebody » 19.07.2018 18:35

Schnabelrock hat geschrieben:Manchmal bedrückt es mich, dass ich so spießig aussehe, dass der Pleasure-To-Kill-Shirtträger in der Bahn mich nicht als Kollegen erkennt.
Kauf Dir doch eine Kreator-Krawatte(nnadel).

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von PetePetePete » 19.07.2018 21:34

Primordial haben mit "To the Nameless Dead" das perfekte unkitschige, epische Metalalbum aufgenommen.
Das Ding tritt von A bis Z Arsch, ist eines der drei, vier besten Platten zum 55 Minuten Dauerposen und verschafft es immer mal wieder einem ob seiner Erhabenheit Gänsehaut zu verpassen. Ich kenne wirklich kein anderes Album, das das komplett ohne Ironie (gewollt oder nicht) kann.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von costaweidner » 19.07.2018 22:37

PetePetePete hat geschrieben:Primordial haben mit "To the Nameless Dead" das perfekte unkitschige, epische Metalalbum aufgenommen.
Das Ding tritt von A bis Z Arsch, ist eines der drei, vier besten Platten zum 55 Minuten Dauerposen und verschafft es immer mal wieder einem ob seiner Erhabenheit Gänsehaut zu verpassen. Ich kenne wirklich kein anderes Album, das das komplett ohne Ironie (gewollt oder nicht) kann.
Hattest du nicht eigentlich doof gefunden?
"Wenn den Leuten hier einer sagte, sie seien einem Rattenfänger aufgesessen, sie ließen ihn auf der Stelle verhaften und bejubelten den Rattenfänger um so fanatischer."

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von PetePetePete » 20.07.2018 11:12

costaweidner hat geschrieben:
PetePetePete hat geschrieben:Primordial haben mit "To the Nameless Dead" das perfekte unkitschige, epische Metalalbum aufgenommen.
Das Ding tritt von A bis Z Arsch, ist eines der drei, vier besten Platten zum 55 Minuten Dauerposen und verschafft es immer mal wieder einem ob seiner Erhabenheit Gänsehaut zu verpassen. Ich kenne wirklich kein anderes Album, das das komplett ohne Ironie (gewollt oder nicht) kann.
Hattest du nicht eigentlich doof gefunden?
Hattest du nicht eigentlich Deutsch gekonntet? :D

Ich fand die Band bis vor ein paar Jahren auch extrem uninteressant, aber irgendwann hat Mal jemand mir u.a. das Album auf nen Stick gebraten und ich fand's gut. Aber wirklich nur das Album. Alles andere was ich von denen kenne ist mindestens ne Klasse schwächer.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von hellj » 21.07.2018 12:01

PetePetePete hat geschrieben:Alles andere was ich von denen kenne ist mindestens ne Klasse schwächer.
Das sehe ich auch so.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Flow » 21.07.2018 12:41

Schlimmer Verdacht: die neue Kamasi Washington ist im Kern Begleitmusik für Varietéaufführungen. Jongleure, Stars in der Manege, Löwendressur, Seiltanz, Ingrid Steeger mit Peitsche in der Hand.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von metalbart » 21.07.2018 13:31

wo du dich so rumtreibst...

Bei Air - Moon Safari fang ich direkt an zu schwitzen, das perfekte Sommer Album

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von GoTellSomebody » 21.07.2018 13:51

Ich frage mich gerade, was ich heutzutage noch mit einem Album wie The Blackening von Machine Head soll? Komplett vollgepackt, aber auch komplett ohne Aussage. Songungetüme, die irgendwie nur dem Selbstzweck zu dienen scheinen.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Assaulter » 21.07.2018 21:16

GoTellSomebody hat geschrieben:Ich frage mich gerade, was ich heutzutage noch mit einem Album wie The Blackening von Machine Head soll? Komplett vollgepackt, aber auch komplett ohne Aussage. Songungetüme, die irgendwie nur dem Selbstzweck zu dienen scheinen.
*unterschreib*
Ich kann mir deren Musik überhaupt nicht mehr anhören.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Disbeliefer » 21.07.2018 22:38

GoTellSomebody hat geschrieben:Ich frage mich gerade, was ich heutzutage noch mit einem Album wie The Blackening von Machine Head soll? Komplett vollgepackt, aber auch komplett ohne Aussage. Songungetüme, die irgendwie nur dem Selbstzweck zu dienen scheinen.
Die Antwort lautet: Nichts.
Als die damals rauskam, hab ich die auch gefeiert ohne Ende, aber über die Jahre hinweg reifte bei mir folgende Erkenntnis: Das Debüt muss man immernoch haben und ansonsten nur noch die Locust. Die fetzt ungemein.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von GoTellSomebody » 22.07.2018 06:50

Disbeliefer hat geschrieben:
GoTellSomebody hat geschrieben:Ich frage mich gerade, was ich heutzutage noch mit einem Album wie The Blackening von Machine Head soll? Komplett vollgepackt, aber auch komplett ohne Aussage. Songungetüme, die irgendwie nur dem Selbstzweck zu dienen scheinen.
Die Antwort lautet: Nichts.
Als die damals rauskam, hab ich die auch gefeiert ohne Ende, aber über die Jahre hinweg reifte bei mir folgende Erkenntnis: Das Debüt muss man immernoch haben und ansonsten nur noch die Locust. Die fetzt ungemein.
Fast komplette Zustimmung, nur dass ich auch das Debut nicht mehr brauche.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von GoTellSomebody » 23.07.2018 17:37

Nach Jahren mal wieder Death's LIve In L.A. hörend freue ich mich über den unbearbeiteten Sound, der die Energie wunderbar rüberbringt, sowie die Performance der Band im Allgemeinen und der von Richard Christy im Besonderen. Man hört quasi wie konzentriert und mit welcher Wucht er trommelt. Ganz groß!

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Apparition » 24.07.2018 18:58

Himsas "Summon in Thunder" habe ich viel zu lange ignoriert. Bin bei Song 2 und trete mich jetzt schon in den Hintern, dass ich die nicht schon vor 10 Jahren abgefeiert habe. Aber damals durfte es ja kein Grunzgesang im Thrash sein. Ok, heute an sich auch nicht, aber da es nahezu nichts anständiges ohne gibt...
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."

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