Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1971)

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kevsauer1
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von kevsauer1 » 02.09.2010 19:12

Wieder ein Stones Song den ich geil finde :o

Ich muss mich wohl doch mal mit der Band beschäftigen! Mit was fang ich da an? :kratz:
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von oger » 02.09.2010 19:15

Mir gefällt bisher (bis 1970) die "Sticky Fingers" am besten.
Von den 60er Sachen hat mir jetzt jemand die "Aftemath" dringend ans Herz gelegt.

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Traser
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Traser » 02.09.2010 19:42

Also so richtig los gehts bei den Stones meiner Meinung nach jetzt mit meinem nächsten Review, der Out Of Our Heads. Ab da ist eigentlich alles interessant. Den Vogel schießen die Steine aber mit Beggars Banquet und Let It Bleed ab. Mit den beiden Alben beginnt für mich die wohl stärkste Bandphase, die bis Mitte der Siebziger andauert (It's Only Rock'n'Roll). Da kann ich eigentlich alles empfehlen. Aber vielleicht einfach den Thread weiter verfolgen, evtl. schick ich einigen Interessenten auch mal nen MP3-Sampler zu...

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kevsauer1
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von kevsauer1 » 02.09.2010 19:45

Ok ich les einfach mal weiter mit bis die richtigen knaller kommen :)
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Doctor_Wasdenn
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Doctor_Wasdenn » 02.09.2010 20:55

"Play With Fire" ist ein 10/10-Song, ohne Frage! Hab den Song übrigens durch ein Cover von Johnny Thunders kennengelernt... *g*

Vorsicht, klingt etwas gewöhnungsbedürftig:
8)

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Traser » 03.09.2010 19:03

Am 9.04.1965 erscheint Ticket To Ride, die neue Single der Beatles. Sie erreichte wie die vorherigen Singles der Beatles auf Anhieb Platz 1 der britischen Charts und hielt sich dort für 5 Wochen. In den USA stürmte die Single ebenso auf Platz 1, in Deutschland reichte es "nur" zu Rang 2 der hiesigen Verkaufscharts.
Die Beatles experimentierten auf Ticket To Ride etwas mit ihrem Gitarrensound herum, heraus kam ein sehr moderner Rocksong. John Lennon, der sich als Urheber des Songs outete (obwohl Paul McCartney immer davon sprach, der Song stamme höchstens zu 60% aus Johns Feder), bezeichnete Ticket To Ride später als ersten Heavy Metal Song. Ich halte das erstens für übertrieben, weil so hart ist das Stück nun wirklich nicht. Und wenn, dann war You Really Got Me von den Kinks aus dem Jahr 1964 der erste Heavy Metal Song, oder zumindest der erste den ich kenne! Auf jeden Fall ist Ticket To Ride wie Doctor_Wasdenn immer zu sagen pflegt ein 10/10-Song! Die B-Seite war Yes it is.

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Traser » 03.09.2010 19:34

Passend zu meinem Thread hier habe ich für Interessierte beim Bayrischen Rundfunk für morgen Abend einen Beatles-/Stones-Themenabend organisiert:



Samstag 04.09.2010, 20:15 Uhr

Dokumentarfilm
All Together Now

Eine Top-Attraktion im Las Vegas der Saison 2008/2009 war die Beatles-Show "Love": Der "Cirque du Soleil" verschmolz die Hits der Fab Four mit seiner Varieté-Kunst. "Grammy"-Preisträger Adrian Wills dokumentiert hier ungeschönt die Berg- und Talfahrten, die das Artisten-Ensemble während der Proben erlebte.

Mit seinem faszinierenden Dokumentarfilm "All Together Now" begleitete Filmemacher Adrian Wills Entstehung, Entwicklung und Realisation des musikalisch wie optisch aufregenden "Love"-Projekts, in dem das Beste zweier künstlerischer Welten – die der Beatles und des "Cirque du Soleil" - auf kongeniale Weise miteinander verschmolzen.

Wills zeichnet den Weg nach: von den ersten Umsetzungen jener Idee, die die beiden Freunde George Harrison und Guy Laliberte, der Begründer des legendären kanadischen Entertainment-Ensembles, bei einem Treffen zum ersten Mal durchspielten, bis hin zur Gala-Premiere im berühmten Hotel "Mirage" in Las Vegas am 30. Juni 2006. Der Dokumentarfilm vermittelt tiefe Einblicke in die Entstehungs- und Entscheidungsprozesse von "Love", er zeigt, wie die Auswahl der Musik, der Aufnahmen, der Songs vor sich ging und wie die originalen Kompositionen bearbeitet und letztlich strukturell auch teils kräftig verändert wurden, wollte man doch nicht einfach einen Song nach dem anderen setzen, sondern etwas Originäres, Einzigartiges schaffen.

Samstag 04.09.2010, 21:40 Uhr

Musikfilm-Klassiker
Help!

Ein Ring, den der Beatles-Drummer Ringo Starr nicht mehr vom Finger bekommt, löst eine Hexenjagd aus, die von London aus über die österreichischen Alpen bis auf die Bahamas führt. Der Filmklassiker mit den "Beatles" in den Hauptrollen läuft im Bayerischen Fernsehen als TV-Premiere.

Eine heimliche Verehrerin schenkt ihrem Liebling Ringo einen geheiligten Opfer-Ring – ein Geschenk, das es in sich hat. Denn der Ring lässt sich nicht mehr von Ringos Finger lösen. Nur, ohne diesen Ring platzt die geplante Menschen-Opferung im Tempel der Kaili – sehr zum Zorn der fanatischen Priestern des Kaili-Ordens. Sie eröffnen eine gnadenlose Jagd auf Ringo. Als Träger des Rings ist dieser nämlich das nächste vorgesehene Opfer auf dem Schlachtstein ihres Tempels.

Der Oberpriester und seine Helfer schlüpfen in die unterschiedlichsten Verkleidungen und benutzen die merkwürdigsten Apparate, um den unfreiwilligen Ringträger zu schnappen. So hackt sich Ringo an einem Wiegeautomaten beinahe durch eine Mini-Guillotine den Finger ab, als er nach dem Ausdruck seiner Daten greift. Womit die Jäger aber nicht gerechnet haben: Eine ihrer Jüngerinnen mit Namen Achme verliebt sich in Paul McCartney und wechselt die Seiten. Von nun an hilft sie heimlich den Beatles.

Die wilde Verfolgungsjagd führt die Beatles unter anderem in den Buckingham Palast zu den Royals, in die Schweizer Alpen (die Lester in den österreichischen Obertauern dreht) und schließlich auf die Bahamas, wo die Jagd ein ebenso überraschendes wie friedliches Ende findet. An den möglichen und unmöglichen Stellen der turbulenten Handlung präsentieren die Beatles einige ihrer unsterblichen Hits – komponiert wurden alle Lieder des Films von John Lennon und Paul McCarthy mit Ausnahme des Titels "I Need You", den George Harrison beisteuerte. Die Liste mit "Ticket to Ride", "Another Girl" und natürlich "Help" und anderen lässt die Herzen aller Beatles-Fans höher schlagen.

Samstag 04.09.2010, 23:15 Uhr

Erstausstrahlung
Stones in Exile

Im Sommer 1971 an der Côte d'Azur schufen die Rolling Stones sozusagen im Exil den Klassiker "Exile on Main Street". Anhand bisher unveröffentlichten Materials aus den bandeigenen Tresoren schuf Stephen Kijak eine tempogeladene Collage der Aufnahme-Sessions.

Der Sommer der Stones 1971 an der Côte d'Azur - ein Schlüsselmoment der Rockgeschichte. Neugierige Steuerfahnder hatten die "Stones" ins Exil vertrieben. Sie mieteten sich in der luxuriösen Villa Nellcôte im südfranzösischen Villefranche-sur-Mer ein, um dort an dem geplanten Doppelalbum zu arbeiten.

Weil kein Studio in der Nähe war, nahmen sie ihre Musik in einem aus England herbeigeschafften Laster auf und verlegten kurzerhand Kabel zwischen Truck und Villa. Trotzdem oder gerade deshalb entstand ein bahnbrechendes Album: "Es ist das Album, das am meisten in die Tiefe geht, aber auch zugleich am schrägsten, irgendwie voluminösesten und am meisten mythologische Album, das die Stones jemals gemacht haben. Es gibt keine bessere Platte als die, um daraus einen Film zu machen," sagte der mehrfach preisgekrönte Musikspezialist Regisseur Stephen Kijak. Ihm machten die Stones ein verlockendes Angebot.

Stephen Kijak durfte einen Blick in den "Tresor" der Rolling Stones werfen, entdeckte eine Unmenge unveröffentlichtes Material aus diesen Wochen und montierte es zu einer tempogeladenen Collage. Man erlebt die jungen Stones, die mit ihrer Entourage "wie ein eigener Stamm" an der Côte d’Azur residierten und unter Einsatz von Talent, Alkohol und Drogen im Keller von Keith Richards Villa an den Songs für ihr legendäres Album "Exile on Main Street" bastelten: "Doch über der Freiheit und dem Genie lag in diesem Sommer schon der Schatten der Verzweiflung" (Andrian Kreye). "Stones in Exile" erlebte 2010 in Cannes in Anwesenheit von Mick Jagger seine Uraufführung: ein Highlight des Festivals – und ein weiterer im Musiksommer des Bayerischen Fernsehens.

Sonntag 05.09.2010, 00:15 Uhr

Rockumentary-Klassiker
Gimme Shelter

Die Rolling Stones, "die 'Bad Boys' der Rockmusik und zugleich deren Inkarnation, schlicht die perfekteste Rockband der Welt" (Rock-Lexikon) - und das seit über 40 Jahren! - hatten sich 1962 von Alexis Korner's "Blues lncorporation" abgespaltet. 1965 fanden sie endgültig zu ihrem eigenen Stil, der sich in den Jagger- Richards-Kompositionen "The Last Time", "Satisfaction" oder "Get Off Of My Cloud" manifestierte und ihr Publikum zu hysterischer Begeisterung anstachelte, der mehr als einmal das Mobiliar zum Opfer fiel. 1969 brachen die Stones - Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Mick Taylor und Bill Wyman - zu ihrer ersten Amerika-Tournee auf.

Sie wurde zu einem Triumph ohnegleichen, brachte ihnen "bei 7.23 Millionen Mark Einnahmen eine Gage von 4.1 Millionen" (Rocklexikon) ein, führte aber auch zum mörderischen Desaster von Altamont am 6. Dezember 1969, dem "vielleicht schlimmsten Tag in der ganzen Geschichte des Rock'n' Roll, dieser 6. Dezember, an dem alles perfekt schief ging" (John Burks). Der Traum vom schönen und friedlichen "We can be together", die farbenprächtige, unbeschreiblich dichte und unermesslich weite Freundschafts- und Entrückungsszene auf hügeligen Wiesen unter freiem Himmel - das endete bald in einer Wirklichkeit, die ein Mädchen dem Kolumnisten Ralph J. Gleason so beschrieb: "Es gab keine Liebe, keine Freude in Altamont. Es waren nicht nur die Angels. Es war einfach jeder. In diesen 24 Stunden brachten wir in einer geschlossenen Zone alle Probleme unserer Gesellschaft zum Vorschein -Übervölkerung, Gewalt, Entmenschlichung" (Die Zeit, 17.4.1970).

Der Mord an einem jungen Schwarzen, begangen direkt vor den Augen der Band durch ein Mitglied der Rockerbande "Hell' Angels", die als Ordner von einer unfähigen Organisation eingesetzt worden waren, und die verzweifelten Versuche Jaggers, der entfesselten Gewalt Herr zu werden, stehen am Ende dieser eindringlichen Dokumentation. Das Desaster von Altamont aber bestimmt den gesamten Aufbau der Dokumentation, denn immer wieder unterschneiden die Filmemacherin Charlotte Zwerin und die Brüder David und Albert Maysles, zwei der Urväter des "Cinéma Vérité", die Szenen von den Live-Auftritten, Pressekonferenzen, Impressionen von der Reise, Aufnahmen aus Hotelzimmern und Garderoben, Szenen hinter der Bühne und vom Aufbau der gigantischen Konzertmaschinerie mit Bildern von den Stones, die das Entstehen dieser Dokumentation am Schneidetisch beobachten und kommentieren, also auch die Ereignisse von Altamont, den Weg in die Katastrophe aus der Rückblende mit verfolgen.

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von kevsauer1 » 03.09.2010 19:52

Na Toll bin morgen leider auf nem Geburtstag :(
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Sharkattack

Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Sharkattack » 03.09.2010 21:49

Traser hat geschrieben:Passend zu meinem Thread hier habe ich für Interessierte beim Bayrischen Rundfunk für morgen Abend einen Beatles-/Stones-Themenabend organisiert:
Thx für die Info! Hört sich ganz interessant an...frage stellt sich bloß, ob ich mich morgen frei machen kann! :(
Help! kenn icke natürlich, erneutes erglotzen würd´aber auch in diesem Fall net schaden! :)

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Traser » 05.09.2010 09:24

Die Rolling Stones veröffentlichen am 27.05.1965 die Single (I Can't Get No) Satisfaction. Satisfaction schlug auf der ganzen Welt ein wie eine Bombe und bedeutete für die Stones den absoluten weltweiten Durchbruch. Satisfaction lebt von seinem damals unvergleichlichen Eingangsriff von Keith Richards, welches dieser eigentlich von Bläsern gespielt haben wollte. Glücklicherweise konnten ihn die restlichen Bandmitglieder überstimmen, seine verzerrte Gitarre im Song zu belassen. Die amerikanische Zeitung Newsweek nannte das Riff "fünf Noten, die die Welt erschütterten". Satisfaction gehört zu den meistgespieltesten Songs des 20. Jahrhunderts.

Textlich ging es Mick Jagger in der Hauptsache um die Kommerzialisierung, die den Stones vor allem in den USA zuteil wurde. Immer wieder wurde der Text allerdings als sexuell anzüglich interpretiert, was in jener Zeit natürlich noch eine große Sünde darstellte. Nebenbei machte diese Doppeldeutigkeit das Interesse an dem Song natürlich noch gigantischer.

Satisfaction wurde komplett in Amerika aufgenommen. Jack Nitzsche, amerikanischer Komponist und Pianist, arbeitete damals mit den Stones und übernahm das markante Tamburin, weil Mick Jagger damit nicht klar kam. Jagger sagte später über den Song, daß er lieber sterben möchte, als mit 45 Jahren noch Satisfaction zu singen. Er singt den Song heute noch, mit 67...

B-Seite war in den The Under Assistent West Coast Promotion Man und in Englang The Spider And The Fly.

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von kevsauer1 » 05.09.2010 10:33

Der geilste mir bekannte Stones Song 11/10
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von tigerarmy » 05.09.2010 13:24

Doctor_Wasdenn hat geschrieben:"Play With Fire" ist ein 10/10-Song, ohne Frage! Hab den Song übrigens durch ein Cover von Johnny Thunders kennengelernt... *g*

Vorsicht, klingt etwas gewöhnungsbedürftig:
8)
der Song wurde auch von den Meteors gecovert, allerdings mit leicht abgeändertem Text (wie sie es auch schon bei Get off of my cloud gemacht hatten)

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von Traser » 06.09.2010 16:57

Heute möchte ich einmal dem Helden der Beatles wie der Rolling Stones huldigen: Chuck Berry!


Chuck Berry ist ein Pionier des Rock'n'Roll und hat die moderne Rockmusik maßgeblich mit beeinflußt! Geboren wurde der schwarze Komponist, Sänger und Gitarrist 1926 in St.Louis, USA und hatte Nat King Cole, Louis Jordan und Muddy Waters als Vorbilder. Er wurde 1985 in die Blues Hall Of Fame aufgenommen und wurde 1986 das erste Mitglied der Rock'n'Roll Hall Of Fame. Nebenbei hat Chuck Berry den Duckwalk erfunden, den z.B. Angus Young später erfolgreich kopiert hat. Generationen von Gitarristen und Musikern hat er aber nicht wegen des Duckwalks beeinflusst, sondern wegen seiner songwriterischen Fähigkeiten sowie seinem Talent an den sechs Saiten. Er war bzw. ist wenn man so will einer der ganz frühen Gitarrenhelden und damit Vorgänger von Größen wie z.B. Jimi Hendrix, Ritchie Blackmore, Jimmy Paige, Eddie Van Halen und vielen Anderen. Hier mal ein Beispiel seines Könnens in einem Liveauftritt von 1972 mit seinem Hit C'est La Vie, der später im Tarantino-Film Pulp Fiction nochmals zu Weltruhm kommen sollte: Chuck Berry unterschrieb 1955 seinen ersten Plattenvertrag und hatte mit Maybellene auf Anhieb einen Top-Ten-Hit in den USA. In den folgenden Jahren veröffentlichte Berry solch unvergessene Songs wie Roll Over Beethoven, Johnny B. Goode, Sweet Little Sixteen, Rock'N'Roll Music, Oh Carol oder Memphis Tennessee. Nachdem er in den Sechzigern zunächst mit dem Gesetz in Konflikt kam und für 20 Monate hinter Gitter musste, konnte er vor allem in England recht schnell wieder Fuß fassen und landete dort Hits wie You Never Can Tell (C'est La Vie) oder No Particular Place To Go. 1972 kam sein erfolgreichstes Album The London Chuck Berry Sessions heraus. Mit der Singleauskopplung My Ding-A-Ling schaffte er es zu seiner ersten Nr.1! 1979 veröffentlichte Chuck Berry sein letztes Album und spielt seit dem nur noch live und bei Fernsehauftritten. Hier mal ein paar seiner Hits: Zu guter Letzt habe ich auf Youtube noch interessante Mitschnitte von Berry mit John Lennon und Keith Richards gefunden. Zunächst hier zwei Videos mit John und Yoko Lennon aus einer Mike Douglas Show von 1972: Und hier zunächst Chuck Berry beim Einstudieren einer Version von Oh Carol mit leichten Meinungsverschiedenheiten wie der Song zu klingen hat, etwas lang aber nur geil was die dann für ne Version von Oh Carol raushaun: Zum Abschluss hier dann noch Keith Richards in Chuck Berry's Begleitband beim Konzert anlässlich Berry's 60. Geburtstag im Jahr 1986.

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1965)

Beitrag von sprity » 06.09.2010 18:51

Aber fairerweise muss man ja auch sagen, dass er Johnny B. Goode nie geschrieben hätte, wenn er ihn nicht von Marty McFly geklaut hätte. :wink:
"The only music debate I will ever get into is Zeppelin versus Who because one side is so clearly right and one side is so clearly wrong."‬

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