Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1971)

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Traser
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Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1971)

Beitragvon Traser » 13.08.2010 15:51

Irgendwie muß ich in einem meiner ersten Beiträge hier im Forum mal angedeutet haben, irgendwann ja mal nen Beatles-Review-Thread starten zu können. Seit dem werde ich unregelmäßig von zugegeben einigen wenigen Usern hier aufgefordert, den Worten endlich Taten folgen zu lassen. Nun wäre ein reiner Beatles Fred nach den wenigen regulären Alben relativ schnell erledigt, weshalb ich mir vorgenommen habe, den Fred auf weitere Bands auszudehnen, von welchen ich zumindest annähernd den kompletten Backkatalog besitze.

Also wird neben den Beatles auf jeden Fall noch über die Stones, Black Sabbath, Deep Purple, Cathedral, Led Zeppelin, Megadeth, Metallica, Ozzy, Rush, Thin Lizzy, Type O Negative, Van Halen und einige andere meiner Lieblingsbands diskutiert werden. So hoffe ich zumindest.

Der Auslöser war ja wenn ich mich recht erinnere die Aussage, dass die Beatles erst ab Revolver oder Sgt. Pepper so richtig ernst zu nehmende Musik machten. Dies finde ich noch absurder wie Metallica erst ab dem schwarzen Album ernstzunehmen. Um dies und ähnliche Geschichten auszuräumen, einen Einblick in meinen Plattenschrank zu gewähren und diesen knallhart zu beurteilen, werde ich angefangen mit dem Beatles-Debut einige kürzere oder längere Reviews in chronologischer Reihenfolge verfassen, über die dann hoffentlich rege Diskussionen entstehen.

Ach ja, die Beatles waren übrigens die erste ernstzunehmende Musik, die der noch recht junge Traser als Teenager in den Siebzigern zu hören begann. Die Schallplattensammlung war komplett und wurde später weitestgehend auf CD nachgekauft. In Richtung Metal bewegte ich mich erstmals durch die Scorpions und AC/DC und heute hör ich mir sogar so extreme Sachen wie Immortal oder Legion Of The Damned an, um mal nur zwei der heftigeren Sachen zu nennen.

Genug der einleitenden Worte, es geht dann irgendwann am Wochenende mit Please Please Me los und dann schaun mer mal, wenns an Interesse mangelt, stellen wirs halt einfach ein, gelle?


Reviewte Alben:

1963:
The Beatles - Please Please Me
The Beatles - With The Beatles
1964:
The Rolling Stones - England's Newest Hitmakers
The Beatles - A Hard Day's Night
The Rolling Stones - 12 x 5
The Beatles - Beatles For Sale
1965:
The Rolling Stones - The Rolling Stones, Now!
The Rolling Stones - Out Of Our Heads
The Beatles - Help!
The Beatles - Rubber Soul
The Rolling Stones - December's Children (And Everybody's)
1966:
The Rolling Stones - Big Hits (High Tide And Green Grass)
The Rolling Stones - Aftermath
The Beatles - Revolver
The Beatles - A Collection Of Beatles Oldies
The Rolling Stones - Got Live If You Want It
1967:
The Rolling Stones - Between The Buttons
The Jimi Hendrix Experience - Are You Experienced?
The Beatles - Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
The Rolling Stones - Flowers
The Beatles - Magical Mystery Tour
The Jimi Hendrix Experience - Axis: Bold As Love
The Rolling Stones - Their Satanic Majesties Request
1968:
Deep Purple - Shades Of Deep Purple
Creedence Clearwater Revival - Creedence Clearwater Revival
The Jimi Hendrix Experience - Electric Ladyland
George Harrison - Wonderwall Music
The Beatles - The Beatles (White Album)
John Lennon & Yoko Ono - Unfinished Music No.1: Two Virgins
The Rolling Stones - Beggars Banquet
Deep Purple - The Book Of Taliesyn
1969
Led Zeppelin - Led Zeppelin I
Creedence Clearwater Revival - Bayou Country
The Beatles - Yellow Submarine
Taste - Taste
John Lennon & Yoko Ono - Unfinished Music No.2: Life With The Lions
George Harrison - Electronic Sound
Deep Purple - Deep Purple
Jimi Hendrix - Smash Hits
Creedence Clearwater Revival - Green River
The Rolling Stones - Through The Past, Darkly (Big Hits Vol.2)
The Beatles - Abbey Road
Led Zeppelin - Led Zeppelin II
Creedence Clearwater Revival - Willy And The Poor Boys
John Lennon & Yoko Ono - Wedding Album
The Rolling Stones - Let It Bleed
Plastic Ono Band - Live Peace In Toronto 1969
Deep Purple - Concerto For Group And Orchestra
1970
Taste - On The Boards
Black Sabbath - Black Sabbath
The Beatles - Hey Jude
Jimi Hendrix - Band Of Gypsys
Ringo Starr - Sentimental Journey
Paul McCartney - McCartney
The Beatles - Let It Be
Creedence Clearwater Revival - Cosmo's Factory
Deep Purple - In Rock
The Rolling Stones - Get Yer Ya-Ya's Out!
Black Sabbath - Paranoid
Ringo Starr - Beaucoups Of Blues
Led Zeppelin - III
George Harrison - All Things Must Pass
John Lennon - John Lennon/Plastic Ono Band
Creedence Clearwater Revival - Pendulum
1971
ZZ TOP - ZZ Top's First Album
TASTE - Live Taste
Jimi Hendrix - The Cry Of Love
The Rolling Stones - Stone Age
The Rolling Stones - Sticky Fingers
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Furor » 13.08.2010 15:56

*freu* @ Thread :)

Da bin ich ja mal gespannt, wird sicher einiges für mich dabei sein.
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon kentallica » 13.08.2010 16:11

ebenso *freu* :)

Da bin ich echt gespannt
kentallica Verkaufsthread: viewtopic.php?f=9&t=87085#p3528284
*UPDATE*

"I know someday you'll have a beautiful life.
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Doctor_Wasdenn » 13.08.2010 16:19

Beatles-Wochen im RHF? Ich freu mich. :)
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Traser » 13.08.2010 21:17

The Beatles – Please Please Me
Veröffentlicht am 22.03.1963

Cover:
http://thebeatlesarecool.wikispaces.com/file/view/Please,_Please_Me.jpg/35277793/Please,_Please_Me.jpg

Kaufempfehlung

Tracklist:
1. I Saw Her Standing There (McCartney/Lennon)
2. Misery (McCartney/Lennon)
3. Anna (Go to Him) (Arthur Alexander)
4. Chains (Gerry Goffin /Carole King)
5. Boys (Dixon/Farrell)
6. Ask Me Why (McCartney/Lennon)
7. Please Please Me (McCartney/Lennon)
8. Love Me Do (McCartney/Lennon)
9. P.S. I Love You (McCartney/Lennon)
10. Baby It’s You (David/Bacharach/Williams)
11. Do You Want to Know a Secret? (McCartney/Lennon)
12. A Taste of Honey (Ric Marlow / Bobby Scott)
13. There’s a Place (McCartney/Lennon)
14. Twist and Shout (Medley/Russell)

Das Debutalbum der Beatles wurde größtenteils innerhalb eines Tages eingespielt, und zwar am 11. Februar 1963 in den Abbey Road Studios in London, welches zur Geburtsstätte vieler vieler Jahrhundertsongs der Beatles werden sollte. Aufgenommen wurde mit einem Zweispurtonband, also so ziemlich live! Dies stellte aber für die Beatles keinerlei Problem dar, waren sie doch durch ihre unzählbaren Auftritte der letzten Jahre in Hamburg im Indra Club, Top Ten Club, Kaiserkeller oder Starclub eine erfahrene und gestählte Liveband.

Ihre Bühnenshow bestand in diesen Jahren in der Hauptsache aus den bekannten Songs ihrer Favoriten, während Eigenkompositionen noch die Ausnahme bildeten. Es war aber in den frühen Sechzigern durchaus üblich, LP’s mit Coverversionen sozusagen „aufzufüllen“. Dementsprechend sah auch die Tracklist des ersten Beatles-Albums aus.

Eröffnet wird das Album mit einem Song, den Paul McCartney noch heute in seinem Liveprogramm hat. Paul zählt kurz an und ab geht die Luzi. I Saw Her Standing There ist ein purer Rock’n’Roller mit für damalige Verhältnisse tollem Solo von George Harrison, dem mit dem doppelstimmigen Misery eine weitere Eigenkomposition folgt, bevor mit Anna (go to him) das erste Cover, von John Lennon gesungen, folgt. Beim anschließenden Chains singt George Harrison mit starker Unterstützung von John und Paul, während das Shirelles-Cover (eine schwarze Soulgirlband) Boys Ringo Starr vorbehalten war. Eine R’n’R-Nummer, die Ringo lange Zeit im Beatles Programm vorbehalten war. Mit Ask Me Why folgt dann ein relativ schmalziges Stück mit John am Mikro, bevor mit Please Please Me die zweite Beatles-Single an der Reihe ist. Bereits am 11.Januar als Single veröffentlicht, erreichte Please Please Me Platz 2 in den englischen Charts, woraufhin erst diese LP unter diesem Erfolgsdruck entstand. John Lennon sagte später einmal, Please Please Me sei eigentlich ein Versuch gewesen, eine Roy Orbison-Nummer zu schreiben. Weiter geht’s auf dem Album mit Love Me Do, der ersten Beatles-Single überhaupt, veröffentlicht bereits am 5. Oktober 1962, das Stück mit der charakteristischen Mundharmonika war der erste veröffentlichte Lennon/McCartney-Song, er erreichte immerhin schon Platz 17 in den englischen Charts.

Das folgende P.S. I Love You war die B-Seite der ersten Single, eine typische Paul McCartney-Nummer. Danach wieder John Lennon am Gesang mit dem Cover Baby It’s You mit den Shalalalalas von Paul und George. Do You Want To Know A Secret wurde von Lennon/McCartney extra für George Harrison komponiert, ebenfalls ein etwas schmalzigerer Song. A Taste Of Honey klingt wie eine typische McCartney-Nummer, ist aber tatsächlich eine Coverversion mit erstmals gedoppeltem Gesang von Paul. There’s A Place war der erste Titel der Aufnahmesession, ein Duett von John und Paul. Den Abschluss bildet mit Twist And Shout ein weiteres Cover (Anfang der Sechziger ein kleiner Hit der Isley Brothers), der mit Absicht als letztes Stück der Session eingespielt wurde im Wissen, dass sich John Lennon bei diesem Song die Seele aus dem Leib schreit. Twist And Shout war lange Zeit schon im Repertoire der Beatles und da sollte es auch weiter bleiben.

Das Cover entstand im Londoner EMI-Gebäude und wurde später noch einmal für das Rote Album verwendet. 1969 wurde an gleicher Stelle mit den inzwischen stark veränderten Bandmitgliedern für das geplante Get Back-Album erneut fotografiert. Aus dem Album wurde schließlich das Abschlußalbum Let It Be und die Fotografie für das blaue Album verwendet.

Das Album Please Please Me stieg wie alle Alben der Beatles mit Ausnahme von Yellow Submarine an die Spitze der englischen Charts. Es ist die Nummer 39 in den 500 Greatest Albums Of All Time des amerikanischen Rolling Stone.

Mein persönliches Fazit: Trotz der Tatsache, daß Please Please Me fast zur Hälfte aus Coverversionen besteht, halte ich es für ein sehr gutes Debutalbum. Mit I Saw Her Standing There und Twist And Shout sind zwei meiner zugegeben nicht wenigen Beatles-Favoriten enthalten und mit Love Me Do und dem Titelsong weitere Klassiker. Außerdem bietet Please Please Me einen tollen Blick auf das damalige spielerische Können der Truppe, da man das Teil ja wie oben beschrieben mit eigentlich einfachsten Mitteln quasi an einem Tag einspielte und hier den rohen Livesound der Beatles vom Anfang der Sechziger zu hören bekommt. Es war nie mein Lieblingsalbum der Beatles, es war aber auch eher eines der letzten die ich kennenlernte. Trotzdem, wenn ich es bewerten müsste, käme ich auf 9/10!

Die von mir favorisierten Songs:

I saw her standing there


Boys


Please Please Me


Love Me Do


A Taste Of Honey


Twist And Shout


Ach ja, eine Bitte: Bei den Beurteilungen bitte immer den Stand der damaligen Technik bedenken. Während der Ära der Beatles entwickelte sich nämlich nicht nur die Band selbst sondern auch und vor allem die Aufnahme- und Live-technik enorm!
Zuletzt geändert von Traser am 14.08.2010 20:52, insgesamt 4-mal geändert.
ascornII
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon ascornII » 13.08.2010 21:49

Persönliches Fazit oder sowas würde dem ganzen noch gut tun... so is ein wenig schlecht einzuordnen :wink:
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon kevsauer1 » 13.08.2010 22:28

*freu*

auf den Thread hab ich gewartet :)

Das die Beatles erst ab Sgt. Pepper ernstzunehmen sind ist natürlich absoluter Bullshit! Die Band hat eigentlich nur geile Sachen gemacht und kämpft bei mir bis heute mit Rush um den Titel "Band mit den meisten GOTT Songs"

@ Please Please Me

Das Album steht bei mir eher im unteren Drittel der Beatles Rangliste kommt aber locker noch auf 8,5 Punkte.

Meine Faves sind: I Saw Her Standing There, Love Me Do und Twist and Shout

Ich werd das Album aber die tage noch mal hören und was zu den einzelnen Songs schreiben.



PS: Das ist wirklich alles toll geschrieben aber ein Persönliches Fazit oder eine benotung der Songs wär echt ganz schön :)
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Doctor_Wasdenn » 13.08.2010 22:46

Man hört halt auf diesem Album, dass die Beatles damals in erster Linie noch eine Live-Cover-Band waren. Die eigenen Kompositionen bewegten sich ja noch nicht allzusehr von den Covern weg. Wobei insbesondere die beiden Singles Love Me Do und Please Please Me sowie I Saw Her Standing There die Cover um Längen toppen. :)
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Sambora » 13.08.2010 22:50

Doctor_Wasdenn hat geschrieben:Man hört halt auf diesem Album, dass die Beatles damals in erster Linie noch eine Live-Cover-Band waren. Die eigenen Kompositionen bewegten sich ja noch nicht allzusehr von den Covern weg. Wobei insbesondere die beiden Singles Love Me Do und Please Please Me sowie I Saw Her Standing There die Cover um Längen toppen. :)


So ist es!

Deshalb auch das verzichtbarste Beatles-Album. Anders gesagt: wenn ich auf die einsame Insel alle Beatles-Alben bis auf eins mitnehmen dürfte, würde "Please Please Me" zu Hause bleiben.
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Traser » 14.08.2010 09:00

Sambora hat geschrieben:
Doctor_Wasdenn hat geschrieben:Man hört halt auf diesem Album, dass die Beatles damals in erster Linie noch eine Live-Cover-Band waren. Die eigenen Kompositionen bewegten sich ja noch nicht allzusehr von den Covern weg. Wobei insbesondere die beiden Singles Love Me Do und Please Please Me sowie I Saw Her Standing There die Cover um Längen toppen. :)


So ist es!

Deshalb auch das verzichtbarste Beatles-Album. Anders gesagt: wenn ich auf die einsame Insel alle Beatles-Alben bis auf eins mitnehmen dürfte, würde "Please Please Me" zu Hause bleiben.

Nanana, das sollte auf jeden Fall Yellow Submarine sein! :D

Ich werde auf Wunsch nachträglich noch das gewünschte Fazit einbauen!
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Traser » 14.08.2010 09:18

So, das persönliche Fazit ist nachträglich eingebaut, ich werde ab der nächsten Platte dann gleich daran denken! :wink:

P.S.: Heute in der Tageszeitung: Heute vor auf den Tag genau 50 Jahren gastierten die Beatles erstmals in Hamburg! Passt ja zu meinem Fred...
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal

Beitragvon Doctor_Wasdenn » 14.08.2010 10:49

Traser hat geschrieben:Nanana, das sollte auf jeden Fall Yellow Submarine sein! :D


Yellow Submarine ist ja kein Album, ist doch nur ne EP ergänzt um einige unnötige Instrumental-Stücke von George Martin. Die eigentlichen Beatles-Songs darauf sind dagegen ganz großes Kino. :)
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1963)

Beitragvon Sharkattack » 14.08.2010 12:04

Seh ich ja jetzt erst, den Fred. Toll und wurd auch höhste Zeit, das die beste Band aller Zeiten auch mal etwas ausführlicher behandelt wird! :)

Zum Debut:

eine der besten Platten der Pilzköpfe, in meinen Augen. Geht schon mit dem, Imo, besten Rocker der Band "I Saw Her Standing There" los. Der lebt eine Unbekümmertheit, Frische und Intensivität vor , die der Band im Verlaufe ihrer Karriere immer mehr abhanden gekommen war. Gleichzeitig auch sonmgwriterisch schon absolut auf dem bandeigenem Niveau. So ähnlich geht es im Grunde auf dem Album auch weiter. Nicht jeder Song, natürlich, ein derartiger Kracher, aber das war auf den späteren Alben der Band ja auch nicht immer der Fall, wenn man ehrlich ist. So richtige Ausfälle kann ich hier weit- und breit auch net wirklich erkennen.
Was die vielen Cover´s beftrifft, lässt sich aber durchaus feststellen, das es zu der Zeit, Anfang 60er, gang und gebe war, siehe z.B. Stones, The Who oder Faces. Damals hatte keine Band nur eigenes Material auf den Alben, das hat sich erst zum Ende der 60er in diese Richtung entwickelt.
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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1963)

Beitragvon costaweidner » 14.08.2010 14:07

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Re: Trasers CD-Schrank: Von den Beatles zum Metal (akt. 1963)

Beitragvon tigerarmy » 14.08.2010 15:50

ich kann ja eher mit den frühen Werken der Herren Beatles...
wahrscheinlich weil ich auch auf den ganzen 50ies Rock'n'Roll Kram steh.
Von daher ist die Please please me eine meiner liebsten, auch wenn musikhistorisch manche der späteren LPs bedeutender sind.

Allerdings sind die Cover mancher Rock'n'Roll Tracks (z.B. Carl Perkins oder Chuck Berry) im Vergleich zum Original oft doch recht zahm...kommen wir aber erst später dazu :wink:

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