Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

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Kaleun Thomsen
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Kaleun Thomsen »

Thunderforce hat geschrieben: 18.11.2020 19:03
Kaleun Thomsen hat geschrieben: 18.11.2020 18:12 "Harvest" ist der beste Opeth-Song!
Könnte tatsächlich sein.
Ich glaube, das ist wirklich so. Gut, bei mir ist grad die Ampel komplett auf rot, ich denke an meine Ex-Freundin die ich mit 17 mal hatte und ich wohne im Osten, aber davon ab denke ich stimmt das so.
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Kaleun Thomsen
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Kaleun Thomsen »

Jetzt mal ernsthaft: zeigt mir mal den Opeth-Song der besser als "Harvest" ist. Siehste. Gibt's nicht.
Sag ich doch.

Davon ab: Phil Collins sieht von hinten aus wie Michael Kiske.
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Thunderforce
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Thunderforce »

Kaleun Thomsen hat geschrieben: 18.11.2020 19:32 Jetzt mal ernsthaft: zeigt mir mal den Opeth-Song der besser als "Harvest" ist. Siehste. Gibt's nicht.
Sag ich doch.

Davon ab: Phil Collins sieht von hinten aus wie Michael Kiske.
Burden ist schon auch sehr groß
Definitiv ist aber der beste Opethsong ein ruhiger.
Auch auf Damnation gibts ein paar Kandidaten.

Der einzige harte Song, der ne Chance aufs Podium hätte, wäre Deliverance. Oder Ghost of Perdition *g*
Sorceress ist auch ganz oben mit dabei. Drapery Falls.... Die haben schon reichlich Gottsongs.

Aber Harvest ist definitiv Top 3 *festleg*
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Kaleun Thomsen
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Kaleun Thomsen »

Thunderforce hat geschrieben: 18.11.2020 19:41
Kaleun Thomsen hat geschrieben: 18.11.2020 19:32 Jetzt mal ernsthaft: zeigt mir mal den Opeth-Song der besser als "Harvest" ist. Siehste. Gibt's nicht.
Sag ich doch.

Davon ab: Phil Collins sieht von hinten aus wie Michael Kiske.
Burden ist schon auch sehr groß
Definitiv ist aber der beste Opethsong ein ruhiger.
Auch auf Damnation gibts ein paar Kandidaten.

Der einzige harte Song, der ne Chance aufs Podium hätte, wäre Deliverance. Oder Ghost of Perdition *g*
Sorceress ist auch ganz oben mit dabei. Drapery Falls.... Die haben schon reichlich Gottsongs.

Aber Harvest ist definitiv Top 3 *festleg*
Gehe bei allem komplett mit. Schon alles großartig, insgesamt. Ich schwanke oft, ob nun die "Blackwater Park", "Deliverence" oder die "Still Life" mein Lieblingsalbum ist. Es ist ein Krux mit guter Musik.

Bester "harter" Song ist aber "Demon Of The Fall". Ist wirklich so, hör mal nach.
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Twinhilde
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Twinhilde »

Thunderforce hat geschrieben: 18.11.2020 19:41
Kaleun Thomsen hat geschrieben: 18.11.2020 19:32 Jetzt mal ernsthaft: zeigt mir mal den Opeth-Song der besser als "Harvest" ist. Siehste. Gibt's nicht.
Sag ich doch.

Davon ab: Phil Collins sieht von hinten aus wie Michael Kiske.
Burden ist schon auch sehr groß
Definitiv ist aber der beste Opethsong ein ruhiger.
Auch auf Damnation gibts ein paar Kandidaten.

Der einzige harte Song, der ne Chance aufs Podium hätte, wäre Deliverance. Oder Ghost of Perdition *g*
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Kaleun Thomsen
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Kaleun Thomsen »

Ach fuck, vielleicht ist der beste "harte" Song auch "White Cluster". Was weiß ich. Zur Hölle mit guter Musik, wo sind Sabaton wenn man sie braucht?

Edit: Es IST "White Cluster"!! Allein die "They wear white for me.."-Passage... nicht zu toppen, sorry, Musik hat fertig.
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Frank2
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Frank2 »

samba-tonne hat geschrieben: 18.11.2020 17:12
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre1 gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

Anspieltipp für schlechte Laune. Wirklich.
Schön geschrieben. :)

Ich habe dieses, von vielen verachtetes, Album mittlerweile auch in mein Herz geschlossen.
Ich habe das Album vom Erscheinungstag an geliebt und tue es immer noch.
Alleine "There was a Time" mit seinen grandiosen Gitarrenparts gehört mit
zum stärksten, was es in dem Bereich zu hören gibt.
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Flow
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Flow »

Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

Anspieltipp für schlechte Laune. Wirklich.
Ich habe eben gerade nachgelesen (das Internetz und mein Pilzgehirn vergessen nichts, GAR NICHTS!), dass wir bezüglich der Platte bereits im Jahr 2016 der gleichen Meinung waren.

viewtopic.php?p=4245912#p4245912

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von GoTellSomebody »

Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

Anspieltipp für schlechte Laune. Wirklich.
So, ich habe mir das Album gestern auf Spotify zum ersten Mal angehört. Da ich nie G'N'R-Fan war und schon nach Appetite kein Interesse mehr hatte, konnte mich das Gehörte auch nicht enttäuschen, ich hatte allerdings mit mehr Schrott gerechnet. Da sind ein paar brauchbare, wenn auch nicht unverzichtbare Songs drauf, deren teilweise elektronischen Spielereien auch damals schon leicht anachronistisch gewirkt haben dürften. Bleibt nur eine Frage: ist das Slash, der da so gekonnt fiedelt? Falls ja, scheint er entweder nochmal Stunden und/oder einen ordentlichen Schluck aus dem Kreativbrunnen genommen zu haben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Thunderforce »

GoTellSomebody hat geschrieben: 19.11.2020 10:13
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

Anspieltipp für schlechte Laune. Wirklich.
So, ich habe mir das Album gestern auf Spotify zum ersten Mal angehört. Da ich nie G'N'R-Fan war und schon nach Appetite kein Interesse mehr hatte, konnte mich das Gehörte auch nicht enttäuschen, ich hatte allerdings mit mehr Schrott gerechnet. Da sind ein paar brauchbare, wenn auch nicht unverzichtbare Songs drauf, deren teilweise elektronischen Spielereien auch damals schon leicht anachronistisch gewirkt haben dürften. Bleibt nur eine Frage: ist das Slash, der da so gekonnt fiedelt? Falls ja, scheint er entweder nochmal Stunden und/oder einen ordentlichen Schluck aus dem Kreativbrunnen genommen zu haben.
Ich meine nicht. Da war doch damals außer Axl glaube ich keiner mehr bei.
War das nicht dieser Buckethead, der da zu der Zeit bei GNR gespielt hat?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Doctor_Wasdenn »

GoTellSomebody hat geschrieben: 19.11.2020 10:13
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

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So, ich habe mir das Album gestern auf Spotify zum ersten Mal angehört. Da ich nie G'N'R-Fan war und schon nach Appetite kein Interesse mehr hatte, konnte mich das Gehörte auch nicht enttäuschen, ich hatte allerdings mit mehr Schrott gerechnet. Da sind ein paar brauchbare, wenn auch nicht unverzichtbare Songs drauf, deren teilweise elektronischen Spielereien auch damals schon leicht anachronistisch gewirkt haben dürften. Bleibt nur eine Frage: ist das Slash, der da so gekonnt fiedelt? Falls ja, scheint er entweder nochmal Stunden und/oder einen ordentlichen Schluck aus dem Kreativbrunnen genommen zu haben.
Nee, Slash kam erst paar Jahre später zurück. Da spielen meines Wissens insges. 5 Gitarristen. Durch den langen Produktionszeitraum und den steten Besetzungswechsel, durften einige etwas beitragen.
Zuletzt geändert von Doctor_Wasdenn am 25.12.2007 17:11, insgesamt 154-mal geändert.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Flow »

GoTellSomebody hat geschrieben: 19.11.2020 10:13
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

Anspieltipp für schlechte Laune. Wirklich.
So, ich habe mir das Album gestern auf Spotify zum ersten Mal angehört. Da ich nie G'N'R-Fan war und schon nach Appetite kein Interesse mehr hatte, konnte mich das Gehörte auch nicht enttäuschen, ich hatte allerdings mit mehr Schrott gerechnet. Da sind ein paar brauchbare, wenn auch nicht unverzichtbare Songs drauf, deren teilweise elektronischen Spielereien auch damals schon leicht anachronistisch gewirkt haben dürften. Bleibt nur eine Frage: ist das Slash, der da so gekonnt fiedelt? Falls ja, scheint er entweder nochmal Stunden und/oder einen ordentlichen Schluck aus dem Kreativbrunnen genommen zu haben.
"Rein musikalisch rauchen die neuen Guns N' Roses alleine mit den Gitarristen Bumblefoot und Buckethead einen gewissen Saul Hudson in der Pfeife, ganz besonders Buckethead spielt einige geradezu umwerfende Soli auf dieser Platte, zum Beispiel auf "There Was A Time"."

http://dreikommaviernull.blogspot.com/2 ... n.html?m=1 (tl;dr - jaja, ich weiß :) )
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Schnabelrock »

Auch der aktuelle Mitgitarrist Richard Fortus ist oberbrillant und spielt mit den Füßen besser als Slash.
Aber spielerische Klasse ist eben das eine Ding und es gibt ja noch andere wie Originalmitgliedschaft, Image, Songwriting etc.
Ich bin ein Systemling!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von GoTellSomebody »

Flow hat geschrieben: 19.11.2020 11:37
GoTellSomebody hat geschrieben: 19.11.2020 10:13
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

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"Rein musikalisch rauchen die neuen Guns N' Roses alleine mit den Gitarristen Bumblefoot und Buckethead einen gewissen Saul Hudson in der Pfeife, ganz besonders Buckethead spielt einige geradezu umwerfende Soli auf dieser Platte, zum Beispiel auf "There Was A Time"."
Bei genau dem Song kam mir zum ersten Mal der Verdacht, dass das nicht Slash sein könnte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Rivers »

GoTellSomebody hat geschrieben: 19.11.2020 10:13
Rivers hat geschrieben: 18.11.2020 11:27 Ich höre gerade mal wieder die Chinese Democracy und finde es das perfekte Album für Sonnenschein am Herbstmorgen und eine warme Wohnung. Songs wie "Catcher in the Rye" machen mir augenblicklich gute Laune, trotz Text. Es ist alles so nett gemacht: Der vor sich hin wobbelnde Bass, die ganzen Chöre, das Gitarrengeschrammel, die Piano-Einsprengsel und das fucking geile Gitarrensolo. Ich vermisse ein wenig die Demo-Versionen, mit dem Solo von Brian May, aber das passt schon alles.

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So, ich habe mir das Album gestern auf Spotify zum ersten Mal angehört. Da ich nie G'N'R-Fan war und schon nach Appetite kein Interesse mehr hatte, konnte mich das Gehörte auch nicht enttäuschen, ich hatte allerdings mit mehr Schrott gerechnet. Da sind ein paar brauchbare, wenn auch nicht unverzichtbare Songs drauf, deren teilweise elektronischen Spielereien auch damals schon leicht anachronistisch gewirkt haben dürften. Bleibt nur eine Frage: ist das Slash, der da so gekonnt fiedelt? Falls ja, scheint er entweder nochmal Stunden und/oder einen ordentlichen Schluck aus dem Kreativbrunnen genommen zu haben.
Freut mich übrigens sehr, was Du geschrieben hast und Dir das Album auch noch angehört hast. :)

Slash ist bei dem Album nicht dabei. Es sind mehrere Gitarristen. Wo genau wer was gespielt hat, ist nicht so ganz auszuklamüsern. Das Album klingt aber auch so unterschiedlich, weil einfach viele Köche da mitgekocht haben.

Die klassisch klingenden Soli kommen zumeist von Robin Finck, dem vorherigen Nine Inch Nails (!) Gitarristen. So z.B. das zweite Solo in Better oder das Solo in der Ballade am Ende, das vorletzte Lied.

Ron Thal hat die verrückteren Soli gespielt, so z.B. in Shacklers Revenge, mit der bundlosen Gitarre. Ich glaube auch in Catcher in the Rye.

Buckethead hat das Solo in Sorry gespielt, dem langsamen düsteren Lied in der Mitte.

Bei der Rhythmusgitarre weiß ich gerade nicht, wer das was gemacht hat und wer da nur live dabei war. Alle der drei Gitarristen haben ja auch einen ganz anderen Hintergrund als Slash. Finck kam von den NIN, die ja nicht besonders klassische Rock-Gitarre hatten, spielt aber eher die klassischen Rock-Parts und Soli. Thal und Buckethead sind aber eigentlich schon moderne Shredder wie Satriani oder Vai oder wäre Guthrie Govan etwas verschrobener. Dabei ist Tha da noch ein wenig "bodenständiger" als Buckethead, der halt schon immer im Avantgarde Kosmos beheimatet war.
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