Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Alles über Musik im Allgemeinen und ohne Bezug zu einem speziellen Genre
Schnabelrock
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Schnabelrock »

Rotstift hat geschrieben:
29.05.2020 19:29
Schnabelrock hat geschrieben:
26.05.2020 09:17
Ähnlich bei THE WATERBOYS, deren folk-geprägte Alben "Room To Roam" und "Fisherman´s Blues" sagenhaftes Weltkulturerbe sind.
Die beiden Alben davor sind dagegen nur hohler 80s-Klang.
Dir gehörte doch rechts und links eine runtergehauen wenn es nicht illegal und unhöflich wäre.
Meinen sie ich weis nicht wie das läuft??!! Sie sind ein Angestellter der BRD Gmbh, um fake NEws zu verbreiten !!!11! sie haben einen Personalausweiß!!!!!
Wieviele andere Meinungen haben sie in ihrem Leben zensiert??? tausende!! Rotstift, na klar. Da weis man schon bescheid!!1
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Sambora
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Sambora »

Schnabelrock hat geschrieben:
30.05.2020 10:29
Rotstift hat geschrieben:
29.05.2020 19:29
Schnabelrock hat geschrieben:
26.05.2020 09:17
Ähnlich bei THE WATERBOYS, deren folk-geprägte Alben "Room To Roam" und "Fisherman´s Blues" sagenhaftes Weltkulturerbe sind.
Die beiden Alben davor sind dagegen nur hohler 80s-Klang.
Dir gehörte doch rechts und links eine runtergehauen wenn es nicht illegal und unhöflich wäre.
Meinen sie ich weis nicht wie das läuft??!! Sie sind ein Angestellter der BRD Gmbh, um fake NEws zu verbreiten !!!11! sie haben einen Personalausweiß!!!!!
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So. Und schöne Grüße an Attilllia und Xaver,
gnaarwarian
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von gnaarwarian »

Zieht euch alle mal von Eroc I(von Grobschnitt) Eroc 3 mit Akkordion, also auch voll Pagan. Von 1979.

Aktuell gebe ich mir Public Image Limited Second Edition von 1979, Post-Punk John Lydons 2te Band nach n Pistols.

Krautrock ist der Deutsche Psychedelic Rock.

Diverse Metalbands kopieren viel zu oft die Fürze Sabbath, Sludge (Mastodon bis Crack the Sky 2009) ist auch nicht weiter als Masters of Reality von 1971 von Sabbath. Hört Musil die über '71 & Sabbath hinausgeht! Nuicht irgendwelchen verstaubten Doom Metal!

Diverser Indie/Alternative Rock klingt IMMMER exakt so wie 1995-9,m genauso so die gleichen langweiligen Laut/Leise wechsel wie damals.

2. Das 30 Jahre Urteil von Journalisten über Prog ist FALSCH! ES GEHT im Prog nicht darum die Spätromantik des 19. Jahrhundertes zu kopieren, zumindest nicht bei King Crimson.
Deren 1973/74er Liveaufnahmnen mit JohnWetton, danach ging er zu Asia um 1980 und wurde SCHEISSE. Sind grandios und der der reale Beginn des Progmetal.

Für mich existiert nur eine einzige Progmetalband: King Crimson, nur halt mikt ganzton Saitenaschlagsriffs.
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costaweidner
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von costaweidner »

Jetzt ist ja 'Open Your Eyes' von The Lords of the New Church eh schon ein perfekter Hit, wie man ihn kaum besser komponieren und performen kann.

Wenn dann ausgerechnet David Hasselhoff sowas covert, dann gäbe es ja etwa 400 Varianten wie er das in den Sand setzt.
Stattdessen macht er eine völlig vertretbare Version mit James Williamson von The Stooges, bei der maximal das leicht Rammstein-Kopie-Billoriffing im Chorus stört. Ich meine, ich weiß das seit über einem halben Jahr, aber der Zeitpunkt, an dem ich mich darüber nicht mehr wundere, der liegt noch in der Zukunft.
Aber vielleicht ist das einfach in jedes Händen ein Hit. *g*

Edit: Ey, der Refrain ist im Original und dem Cover SO billig und er funktioniert so unfassbar. Ich will mir da jedes Mal als oberflächlichen Protest 'nen Röhrenfernseher gewaltsam über die Rübe stülpen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von OldschdodPiranha »

Kansas gehören zu meinen ganz großen Lieblingsbands. Ich werde auch gerade wieder darin bestätigt mit einem mir bisher unbekannten Konzert von 1982. Die Garderobe (allgemein) und das Gehampel von John Elefante ist mir wurscht. 1982 halt. :) Musikalisch werde ich grad wieder umgehauen. "Sparks Of The Tempest" oder "No One Together" in den ersten 30 Minuten. Ey...
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Porcupine
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Porcupine »

Die aktuelle Opeth ist viel besser als ich letztes Jahr gedacht hatte und hat im Langzeittest deutlich dazugewonnen. Die erste Hälfte war ja ohnehin von Anfang an super, aber auch die anfangs eher unscheinbar wirkenden Songs gegen Ende des Albums finde ich mittlerweile spitze. Zusammen mit Watershed und Sorceress ganz sicher eines der besten Opeth Alben, evtl. sogar das beste.
TMW316 hat geschrieben:Musik und Schlagzeug sind ja zwei verschiedene Dinge. Das eine hat verschiedene Töne c d e f g a h c und so, das andere macht bum burum bum klick bum zisch.
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Apparition
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Apparition »

Meine Güte, ist "Scenes from the Second Storey" von The God Machine ein intensiver Trip. Ich hab die Paltte schon eine Weile, aber so richtig entfaltet hat sie sich erst gestern unterm Kopfhörer. Bin geneigt zu sagen, dass man die anders gar nicht vernünftig erfasst kriegt.
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Porcupine
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Porcupine »

Apparition hat geschrieben:
03.06.2020 07:20
Meine Güte, ist "Scenes from the Second Storey" von The God Machine ein intensiver Trip. Ich hab die Paltte schon eine Weile, aber so richtig entfaltet hat sie sich erst gestern unterm Kopfhörer. Bin geneigt zu sagen, dass man die anders gar nicht vernünftig erfasst kriegt.
Kann ich nachvollziehen. Ich leg das Album auch nur alle paar Jahre auf, aber wenn ich in der richtigen Stimmung dazu bin, ist es schon sehr geil. Mann muss sich aber schon richtig darauf einlassen, das ist kein Album zum nebenbei hören.
TMW316 hat geschrieben:Musik und Schlagzeug sind ja zwei verschiedene Dinge. Das eine hat verschiedene Töne c d e f g a h c und so, das andere macht bum burum bum klick bum zisch.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von gnaarwarian »

Kansas hört man natürlich nur bis 1980 max, danach wirds schrecklicher AOR/ Melodic Rock. Von dem man natürlich schreiend wegrennt nach dem Hören von Asia 'Heat of the Moment' was missinkg link zwischen Prog & AOR ist, dank John Wetton, mit schwächerer Gesangsperformance als bei King Crimson natürlich.

Der beste AOR bzw. weiteste Link befindet sich daher auf 'Leftoverture' & 'Point of Know Return' (1976/77) & auch auf Queens 'The Game' (1980).

Sonst ist AOR natürlich schrecklich Schmalzige pervertierte Rockmusik, im Hard Rock Sinne. Jedenfalls 0 Rock 'N 'Roll. Schließlich entdeckte Kerry Livgren wenig später das Christentum, womit der max Gegensatz zum Rock 'N 'Roll hier auch Metalkompatibel belegt sein sollte.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Frank2 »

gnaarwarian hat geschrieben:
03.06.2020 08:55
Kansas hört man natürlich nur bis 1980 max, danach wirds schrecklicher AOR/ Melodic Rock. Von dem man natürlich schreiend wegrennt nach dem Hören von Asia 'Heat of the Moment' was missinkg link zwischen Prog & AOR ist, dank John Wetton, mit schwächerer Gesangsperformance als bei King Crimson natürlich.

Der beste AOR bzw. weiteste Link befindet sich daher auf 'Leftoverture' & 'Point of Know Return' (1976/77) & auch auf Queens 'The Game' (1980).

Sonst ist AOR natürlich schrecklich Schmalzige pervertierte Rockmusik, im Hard Rock Sinne. Jedenfalls 0 Rock 'N 'Roll. Schließlich entdeckte Kerry Livgren wenig später das Christentum, womit der max Gegensatz zum Rock 'N 'Roll hier auch Metalkompatibel belegt sein sollte.
Kansas nur bis 1980 hören ist natürlich totaler quatsch.
Vor allen Dingen die von Dir so verschmähte "AOR Phase" hat beispiels-
weise mit "In the Spirit of Things" oder "Power" so einige Juwelen
zu bieten.

Was Deine grundsätzliche Meinung zum Thema AOR angeht:
Ich kann schon verstehen das man das so sehen kann, dennoch hat
das Genre so einiges, auch Abseits von Foreigner, Journey und Co,
zu bieten.
Vielleicht hast Du bislang auch einfach nur die falschen Bands erwischt :wink:
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costaweidner
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von costaweidner »

Ich finde es komplett nachvollziehbar AOR für oberflächlichen Müll zu halten, zumindest oberflächlich ist er halt auch meist (Toto oder so mal ausgenommen, aber für die greift ja auch das Genre eigentlich zu kurz).
Ändert aber nix dran, dass ein guter AOR-Song für mich oft besser funktioniert und in mehr Situationen als ein sehr guter Song aus einem anderen Genre.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Schnabelrock »

Beim AOR ist eben so wie in anderen Genres. 80% davon sind unnütz und eindimensional. 10% sind okay bis gut. Die letzten 10% muss man finden, haben, lieben und hören.
Dazu gehören die Klassiker von Toto über Boston über Journey, Survivor bis Foreigner. Es gibt Gründe, warum sie Klassiker sind.
Von den wenig bekannten Bands nenne ich mal Bad English, FM, Blanc Faces, Harem Scarem und Virginia Wolf. Aus der Gegenwart Revolution Saints und natürlich NFO.

Hat man aber so gar keinen Zugang dazu, kann man sich ebensogut oder schlecht dem Reggae zuwenden. Das ist dann eben genetisch versaut.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von gnaarwarian »

Sämtliche AOR Alben sind von Kansas sind schlechter als ihre 2 Prog Klassiker aus den 70ern, 'Leftoverture' & 'Point of Konw Return'.

Diese warme aufgeplusterte geht total in die falsche Richtung, Ausnahme The Game v. Queen (1980), deswegen m,ag ich auch nicht Moving Pictures von Rush (1981).

Selbst im Hard Rock Sinne beliebt AOR irgendwie 2. Klasse.

Toto, Boston, Starphip, Journey Reo Speedwagon können mich nur kurzfristig begeistern.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von MetalEschi »

Das ist vielleicht ne Abhandlung über deinen Geschmack, hat aber mit der Wahrheit über das Genre nix zu tun. Es macht ja zuallererst schonmal wenig Sinn, die Oberflächlichkeit von Musik zu bemängeln, und dann Toto aufzuzählen, die objektiv gesehen völlig herausragende Musiker in ihren Reihen haben, bei denen keiner von Kansas im Ansatz mithalten kann. Und das übrigens unabhängig davon, ob man es mag oder nicht.
hier kommt die Signatur hin
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Frank2
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages Vol. 2

Beitrag von Frank2 »

Schnabelrock hat geschrieben:
03.06.2020 16:40
Beim AOR ist eben so wie in anderen Genres. 80% davon sind unnütz und eindimensional. 10% sind okay bis gut. Die letzten 10% muss man finden, haben, lieben und hören.
Dazu gehören die Klassiker von Toto über Boston über Journey, Survivor bis Foreigner. Es gibt Gründe, warum sie Klassiker sind.
Von den wenig bekannten Bands nenne ich mal Bad English, FM, Blanc Faces, Harem Scarem und Virginia Wolf. Aus der Gegenwart Revolution Saints und natürlich NFO.

Hat man aber so gar keinen Zugang dazu, kann man sich ebensogut oder schlecht dem Reggae zuwenden. Das ist dann eben genetisch versaut.
Korrekt.
Aus der Gegenwart würde ich auf jeden Fall noch H.E.A.T und One
Desire hinzufügen wollen :wink:
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