Das neue Heft Vol. 397

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Tolpan
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Tolpan »

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Apparition
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Apparition »

WolfgangW76 hat geschrieben: 29.05.2020 10:38 Es mag ja sein, dass Ralf Hubert von Mekong Delta es nicht fertigbringen, "permanent gequirlte Scheiße" zu veröffentlichen. Ziemlich elitären Dummsinn verzapft der aber schon im Interview. "Medien sind letztlich nichts anderes als ein Megafon für Interessengruppen, die ohne staatliche Unterstützung in der Gosse leben würden." Ist klar, DAS ist der Sinn und Zweck von allen Medien, Du Hubert.

Und dann erzählt er was von "wissenschaftlich neutralen Quellen" in der Geschichtswissenschaft. Die. Gibt. Es. Nicht. Jede Quelle ist immer so subjektiv wie derjenige, der sie verfasst hat. Oder glaubt er wirklich, dass ein Caesar über seinen Gallischen Krieg objektiv geschrieben hat? Dass Tacitus oder Plinius oder wie sie alle hießen, ganz objektiv niedergeschrieben haben, was passiert ist? Das ist doch Kappes. Jeder, der sich berufen fühlt, irgendwelche historischen Geschehnisse aufzuschreiben, wird zunächst mal auswählen, WAS er aufschreibt. Eher sich dranmacht, es WIE aufzuschreiben. Deswegen gibt es sowas wie 100 % "neutrale Quellen" nicht. Selbst Rechnungen und Urkunden sind da imho mit Vorsicht zu genießen, weil man nie wissen kann, ob irgendwer irgendwas weggelassen hat.

Und das sage ich als Historiker.

Es ist immer komisch bis befremdlich, wenn irgendwelche Huberts sich da hinstellen und von oben herab sagen, wie toll sie sind, nur um dann nen Bock abzulassen. :rot:
Das Interview war Ralf Hubert in Reinkultur. Ich glaube, ich habe noch nie eins mit ihm gelesen, wo er nicht mehr oder weniger penetrant sein Wissen reushängen lässt. Ich bezweifle nicht, dass der von Kompositionslehre, klassischer Musik usw. unheimlich viel Ahnung hat, aber er hat die Nase halt schon immer verdammt weit oben.
Als Westernheld muss ich Ihnen sagen, hier ist man nicht ordinär, sondern in Lebensgefahr.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von WolfgangW76 »

Apparition hat geschrieben: 29.05.2020 12:46
WolfgangW76 hat geschrieben: 29.05.2020 10:38 Es mag ja sein, dass Ralf Hubert von Mekong Delta es nicht fertigbringen, "permanent gequirlte Scheiße" zu veröffentlichen. Ziemlich elitären Dummsinn verzapft der aber schon im Interview. "Medien sind letztlich nichts anderes als ein Megafon für Interessengruppen, die ohne staatliche Unterstützung in der Gosse leben würden." Ist klar, DAS ist der Sinn und Zweck von allen Medien, Du Hubert.

Und dann erzählt er was von "wissenschaftlich neutralen Quellen" in der Geschichtswissenschaft. Die. Gibt. Es. Nicht. Jede Quelle ist immer so subjektiv wie derjenige, der sie verfasst hat. Oder glaubt er wirklich, dass ein Caesar über seinen Gallischen Krieg objektiv geschrieben hat? Dass Tacitus oder Plinius oder wie sie alle hießen, ganz objektiv niedergeschrieben haben, was passiert ist? Das ist doch Kappes. Jeder, der sich berufen fühlt, irgendwelche historischen Geschehnisse aufzuschreiben, wird zunächst mal auswählen, WAS er aufschreibt. Eher sich dranmacht, es WIE aufzuschreiben. Deswegen gibt es sowas wie 100 % "neutrale Quellen" nicht. Selbst Rechnungen und Urkunden sind da imho mit Vorsicht zu genießen, weil man nie wissen kann, ob irgendwer irgendwas weggelassen hat.

Und das sage ich als Historiker.

Es ist immer komisch bis befremdlich, wenn irgendwelche Huberts sich da hinstellen und von oben herab sagen, wie toll sie sind, nur um dann nen Bock abzulassen. :rot:
Das Interview war Ralf Hubert in Reinkultur. Ich glaube, ich habe noch nie eins mit ihm gelesen, wo er nicht mehr oder weniger penetrant sein Wissen reushängen lässt. Ich bezweifle nicht, dass der von Kompositionslehre, klassischer Musik usw. unheimlich viel Ahnung hat, aber er hat die Nase halt schon immer verdammt weit oben.
Eben. Umso peinlicher sind dann solche Lapsi, Lapsusse, Lapsen? :-)
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Corpsegrinder72 »

WolfgangW76 hat geschrieben: 28.05.2020 11:07
OriginOfStorms hat geschrieben: 28.05.2020 10:29
Apparition hat geschrieben: 28.05.2020 07:44 Niemals ist Mob Rules besser als Heaven & Hell.
Das ist wirklich eine völlig absurde These.
(...)

Aber mal ehrlich, Leute: Ist nicht genau SO ETWAS das Wunderbare an Musik? Jeder verbindet was Anderes mit bestimmten Songs/Alben, Emotionen und Gefühle spielen da eine riesige Rolle, daher haben einzelne Songs auch für einzelne Leute völlig andere Auswirkungen.

Ich springe zum Beispiel extremst an darauf, wenn ich die "Grains Of Sand" von The Mission höre. Ich werde da zurückgeworfen in meine Jugend, als ich als 14-Jähriger in meinem Jugendzimmer saß und ES von Stephen King lese. Das funktioniert heute nach fast 30 Jahren immer noch 1:1 so.

Und dafür liebe ich Musik. Seit ich zum ersten Mal als 12- oder 13-Jähriger "Smoke On The Water" gehört habe.

Ist jetzt zwar ein bissken offtopic, kann ich aber so nur bestätigen. Geht mir nämlich mit ABBA beispielsweise ganz genauso. :pommes:

Denn sobald auch nur irgendetwas von Agneta, Benny & Co. im Radio oder von CD läuft, überkommen mich sofort nostalgische Gefühle und werde dabei praktisch automatisch an frühere Urlaube auf dem Bauernhof im Sauerland erinnert. Wir reden hier also von den goldenen siebziger respektive frühen achtziger Jahren - also späte Nachkriegszeit. *g* Besagter Bauernhof hatte auch ´ne eigene Kneipe, und nicht nur da liefen zu diesen Hochzeiten ABBA bis zum Erbrechen immer rauf und runter. Daher rühren auch in erster Linie diese bei mir immer wieder aufkommenden Flashbacks. Das kennt also sicherlich jeder, dass man bestimmte Songs, meist uralte, immer sofort auch mit bestimmten Zeiten und Erlebnissen, die zum Teil sehr weit zurückliegen, sofort in Verbindung bringt. Und da gibt´s noch so einige andere Rock/Metal-kompatiblere Beispiele, die ich hier aufführen könnte, was aber den Rahmen sprengen würde. Ich habe mich also mal ganz bewusst für die schwedischen Götter der ausgefeilten Harmonien und Melodien entschieden, da in dieser Form bei mir so mit am stärksten ausgeprägt.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von WolfgangW76 »

Corpsegrinder72 hat geschrieben: 29.05.2020 13:11
WolfgangW76 hat geschrieben: 28.05.2020 11:07
OriginOfStorms hat geschrieben: 28.05.2020 10:29
Apparition hat geschrieben: 28.05.2020 07:44 Niemals ist Mob Rules besser als Heaven & Hell.
Das ist wirklich eine völlig absurde These.
(...)

Aber mal ehrlich, Leute: Ist nicht genau SO ETWAS das Wunderbare an Musik? Jeder verbindet was Anderes mit bestimmten Songs/Alben, Emotionen und Gefühle spielen da eine riesige Rolle, daher haben einzelne Songs auch für einzelne Leute völlig andere Auswirkungen.

Ich springe zum Beispiel extremst an darauf, wenn ich die "Grains Of Sand" von The Mission höre. Ich werde da zurückgeworfen in meine Jugend, als ich als 14-Jähriger in meinem Jugendzimmer saß und ES von Stephen King lese. Das funktioniert heute nach fast 30 Jahren immer noch 1:1 so.

Und dafür liebe ich Musik. Seit ich zum ersten Mal als 12- oder 13-Jähriger "Smoke On The Water" gehört habe.

Ist jetzt zwar ein bissken offtopic, kann ich aber so nur bestätigen. Geht mir nämlich mit ABBA beispielsweise ganz genauso. :pommes:

Denn sobald auch nur irgendetwas von Agneta, Benny & Co. im Radio oder von CD läuft, überkommen mich sofort nostalgische Gefühle und werde dabei praktisch automatisch an frühere Urlaube auf dem Bauernhof im Sauerland erinnert. Wir reden hier also von den goldenen siebziger respektive frühen achtziger Jahren - also späte Nachkriegszeit. *g* Besagter Bauernhof hatte auch ´ne eigene Kneipe, und nicht nur da liefen zu diesen Hochzeiten ABBA bis zum Erbrechen immer rauf und runter. Daher rühren auch in erster Linie diese bei mir immer wieder aufkommenden Flashbacks. Das kennt also sicherlich jeder, dass man bestimmte Songs, meist uralte, immer sofort auch mit bestimmten Zeiten und Erlebnissen, die zum Teil sehr weit zurückliegen, sofort in Verbindung bringt. Und da gibt´s noch so einige andere Rock/Metal-kompatiblere Beispiele, die ich hier aufführen könnte, was aber den Rahmen sprengen würde. Ich habe mich also mal ganz bewusst für die schwedischen Götter der ausgefeilten Harmonien und Melodien entschieden, da in dieser Form bei mir so mit am stärksten ausgeprägt.
Naja, Mission ist nun auch nicht so 100 Prozent RH-kompatibel. :-) Aber man fängt eben auch nicht gleich mit Slayer und so an.
Aber klar, es gibt so Sachen, die irgendwie extrem prägend sind und die man mit einem Geruch, einer Situation oder sonst einer kleinen Erinnerung verknüpft.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Corpsegrinder72 »

WolfgangW76 hat geschrieben: 29.05.2020 13:41
Corpsegrinder72 hat geschrieben: 29.05.2020 13:11
WolfgangW76 hat geschrieben: 28.05.2020 11:07
OriginOfStorms hat geschrieben: 28.05.2020 10:29

Das ist wirklich eine völlig absurde These.
(...)

Aber mal ehrlich, Leute: Ist nicht genau SO ETWAS das Wunderbare an Musik? Jeder verbindet was Anderes mit bestimmten Songs/Alben, Emotionen und Gefühle spielen da eine riesige Rolle, daher haben einzelne Songs auch für einzelne Leute völlig andere Auswirkungen.

Ich springe zum Beispiel extremst an darauf, wenn ich die "Grains Of Sand" von The Mission höre. Ich werde da zurückgeworfen in meine Jugend, als ich als 14-Jähriger in meinem Jugendzimmer saß und ES von Stephen King lese. Das funktioniert heute nach fast 30 Jahren immer noch 1:1 so.

Und dafür liebe ich Musik. Seit ich zum ersten Mal als 12- oder 13-Jähriger "Smoke On The Water" gehört habe.

Ist jetzt zwar ein bissken offtopic, kann ich aber so nur bestätigen. Geht mir nämlich mit ABBA beispielsweise ganz genauso. :pommes:

Denn sobald auch nur irgendetwas von Agneta, Benny & Co. im Radio oder von CD läuft, überkommen mich sofort nostalgische Gefühle und werde dabei praktisch automatisch an frühere Urlaube auf dem Bauernhof im Sauerland erinnert. Wir reden hier also von den goldenen siebziger respektive frühen achtziger Jahren - also späte Nachkriegszeit. *g* Besagter Bauernhof hatte auch ´ne eigene Kneipe, und nicht nur da liefen zu diesen Hochzeiten ABBA bis zum Erbrechen immer rauf und runter. Daher rühren auch in erster Linie diese bei mir immer wieder aufkommenden Flashbacks. Das kennt also sicherlich jeder, dass man bestimmte Songs, meist uralte, immer sofort auch mit bestimmten Zeiten und Erlebnissen, die zum Teil sehr weit zurückliegen, sofort in Verbindung bringt. Und da gibt´s noch so einige andere Rock/Metal-kompatiblere Beispiele, die ich hier aufführen könnte, was aber den Rahmen sprengen würde. Ich habe mich also mal ganz bewusst für die schwedischen Götter der ausgefeilten Harmonien und Melodien entschieden, da in dieser Form bei mir so mit am stärksten ausgeprägt.
Naja, Mission ist nun auch nicht so 100 Prozent RH-kompatibel. :-) Aber man fängt eben auch nicht gleich mit Slayer und so an.
Aber klar, es gibt so Sachen, die irgendwie extrem prägend sind und die man mit einem Geruch, einer Situation oder sonst einer kleinen Erinnerung verknüpft.

Du wirst lachen, aber genau Slayer waren damals - und hier insbesondere deren Masterpiece RIB - der entscheidende Auslöser bei mir, komplett auf den Metalzug aufzuspringen. Ich gebe zu, etwas spät, aber dann doch lieber später als gar nicht. *g*
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von WolfgangW76 »

Corpsegrinder72 hat geschrieben: 29.05.2020 14:04
WolfgangW76 hat geschrieben: 29.05.2020 13:41
Corpsegrinder72 hat geschrieben: 29.05.2020 13:11
WolfgangW76 hat geschrieben: 28.05.2020 11:07

(...)

Aber mal ehrlich, Leute: Ist nicht genau SO ETWAS das Wunderbare an Musik? Jeder verbindet was Anderes mit bestimmten Songs/Alben, Emotionen und Gefühle spielen da eine riesige Rolle, daher haben einzelne Songs auch für einzelne Leute völlig andere Auswirkungen.

Ich springe zum Beispiel extremst an darauf, wenn ich die "Grains Of Sand" von The Mission höre. Ich werde da zurückgeworfen in meine Jugend, als ich als 14-Jähriger in meinem Jugendzimmer saß und ES von Stephen King lese. Das funktioniert heute nach fast 30 Jahren immer noch 1:1 so.

Und dafür liebe ich Musik. Seit ich zum ersten Mal als 12- oder 13-Jähriger "Smoke On The Water" gehört habe.

Ist jetzt zwar ein bissken offtopic, kann ich aber so nur bestätigen. Geht mir nämlich mit ABBA beispielsweise ganz genauso. :pommes:

Denn sobald auch nur irgendetwas von Agneta, Benny & Co. im Radio oder von CD läuft, überkommen mich sofort nostalgische Gefühle und werde dabei praktisch automatisch an frühere Urlaube auf dem Bauernhof im Sauerland erinnert. Wir reden hier also von den goldenen siebziger respektive frühen achtziger Jahren - also späte Nachkriegszeit. *g* Besagter Bauernhof hatte auch ´ne eigene Kneipe, und nicht nur da liefen zu diesen Hochzeiten ABBA bis zum Erbrechen immer rauf und runter. Daher rühren auch in erster Linie diese bei mir immer wieder aufkommenden Flashbacks. Das kennt also sicherlich jeder, dass man bestimmte Songs, meist uralte, immer sofort auch mit bestimmten Zeiten und Erlebnissen, die zum Teil sehr weit zurückliegen, sofort in Verbindung bringt. Und da gibt´s noch so einige andere Rock/Metal-kompatiblere Beispiele, die ich hier aufführen könnte, was aber den Rahmen sprengen würde. Ich habe mich also mal ganz bewusst für die schwedischen Götter der ausgefeilten Harmonien und Melodien entschieden, da in dieser Form bei mir so mit am stärksten ausgeprägt.
Naja, Mission ist nun auch nicht so 100 Prozent RH-kompatibel. :-) Aber man fängt eben auch nicht gleich mit Slayer und so an.
Aber klar, es gibt so Sachen, die irgendwie extrem prägend sind und die man mit einem Geruch, einer Situation oder sonst einer kleinen Erinnerung verknüpft.

Du wirst lachen, aber genau Slayer waren damals - und hier insbesondere deren Masterpiece RIB - der entscheidende Auslöser bei mir, komplett auf den Metalzug aufzuspringen. Ich gebe zu, etwas spät, aber dann doch lieber später als gar nicht. *g*
Ich kann es gar nicht mehr genau sagen, was es bei mir war, ich weiß nur noch dass Smoke On The Water erstmals die damals vorherrschenden Rick-Astley-Stock-Aitken-Waterman-Sounds *gg* aus meinem Dasein verprügelt hat. Danach ging das so schleichend rein, das war in den späten 80ern, mein erstes RH war glaub ich die Nummer 80 oder 90. Und dann immer mehr und immer weiter und immer breiter, bis heute so ein ich-hör-alles-von-AOR-bis-Extreme-Metal-Hörer aus mir geworden ist. Mit dem RH und mit Abstrichen dem DF als Kompass durch die Weiten des Metal.
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Eiswalzer
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Eiswalzer »

Kleine vertane Chance: Das Nightwish-Review von Peters besteht ja im Wesentlichen aus "Ihr habt die Platte ja bereits und wisst eh schon selber alles darüber". Da hätte sich der gute Herr doch mal hinsetzen und echten Mehrwert erarbeiten können: Interpretieren, einordnen, abstrahieren, weit ausholen. Was wollen uns Nightwish mit "Human. :||: Nature." sagen? Womit sind sie anderen Bands und ihren früheren Alben voraus, womit nicht? Was können wir von dieser Band lernen? Warum ist sie erfolgreich? Wo liegen ihre Grenzen? Das wäre doch mal was gewesen anstelle dieses leicht brüskiert wirkenden Tonfalls, diesmal das Album nicht früher als alle anderen hören gedurft zu haben. ;)
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von WolfgangW76 »

Eiswalzer hat geschrieben: 29.05.2020 18:37 Kleine vertane Chance: Das Nightwish-Review von Peters besteht ja im Wesentlichen aus "Ihr habt die Platte ja bereits und wisst eh schon selber alles darüber". Da hätte sich der gute Herr doch mal hinsetzen und echten Mehrwert erarbeiten können: Interpretieren, einordnen, abstrahieren, weit ausholen. Was wollen uns Nightwish mit "Human. :||: Nature." sagen? Womit sind sie anderen Bands und ihren früheren Alben voraus, womit nicht? Was können wir von dieser Band lernen? Warum ist sie erfolgreich? Wo liegen ihre Grenzen? Das wäre doch mal was gewesen anstelle dieses leicht brüskiert wirkenden Tonfalls, diesmal das Album nicht früher als alle anderen hören gedurft zu haben. ;)
Vor allem damit anzufangen, dass das Review ja nur was für die ist, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, "mal eben reinzuhören", dann aber abzuschließen, dass man doch "mal eben drei Minuten reinhören" sollte, denn dann wüsste man, ob man das Album will oder nicht.

Ja wattenu? :-)
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von astr0naut »

Alphex hat geschrieben: 27.05.2020 18:50 Nichts für Ungut, aber wer bastelt oder hört heute noch Sampler?
Ich. Und zwar auf CD, für's Auto. In dem habe nämlich ich nur einen CD-Player - nix mit Internet-/Handy-/Blutooth-Gedöns.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Alphex »

astr0naut hat geschrieben: 31.05.2020 08:55
Alphex hat geschrieben: 27.05.2020 18:50 Nichts für Ungut, aber wer bastelt oder hört heute noch Sampler?
Ich. Und zwar auf CD, für's Auto. In dem habe nämlich ich nur einen CD-Player - nix mit Internet-/Handy-/Blutooth-Gedöns.
Da geht es doch aber dann nicht darum, dass du Bands jemandem, der sie null kennt, bekannt machst. Außer du hast regelmäßigen Gedächtnisverlust.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Bloody_Sandman »

Alphex hat geschrieben: 27.05.2020 18:50 Nichts für Ungut, aber wer bastelt oder hört heute noch Sampler?
Mit dem Austausch (und dem entsprechendem ausgiebigen "Auswerten") von solchen Samplern füllen wir im DFF seitenlange Threads.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von costaweidner »

Alphex hat geschrieben: 31.05.2020 14:53
astr0naut hat geschrieben: 31.05.2020 08:55
Alphex hat geschrieben: 27.05.2020 18:50 Nichts für Ungut, aber wer bastelt oder hört heute noch Sampler?
Ich. Und zwar auf CD, für's Auto. In dem habe nämlich ich nur einen CD-Player - nix mit Internet-/Handy-/Blutooth-Gedöns.
Da geht es doch aber dann nicht darum, dass du Bands jemandem, der sie null kennt, bekannt machst. Außer du hast regelmäßigen Gedächtnisverlust.
Ja, aber wo stand denn, dass das eine Bedingung ist?
"We do beg your pardon, but we are in your garden."
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von Alphex »

costaweidner hat geschrieben: 31.05.2020 16:56
Alphex hat geschrieben: 31.05.2020 14:53
astr0naut hat geschrieben: 31.05.2020 08:55
Alphex hat geschrieben: 27.05.2020 18:50 Nichts für Ungut, aber wer bastelt oder hört heute noch Sampler?
Ich. Und zwar auf CD, für's Auto. In dem habe nämlich ich nur einen CD-Player - nix mit Internet-/Handy-/Blutooth-Gedöns.
Da geht es doch aber dann nicht darum, dass du Bands jemandem, der sie null kennt, bekannt machst. Außer du hast regelmäßigen Gedächtnisverlust.
Ja, aber wo stand denn, dass das eine Bedingung ist?
Für mich erstellt man Mixtapes für andere, nicht für sich selbst.
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Re: Das neue Heft Vol. 397

Beitrag von costaweidner »

Wenn Mixtape hier das selbe heißen soll wie Sampler, dann sehe ich das nicht mal ein bisschen so. *g*
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