Das neue Heft Vol. 395

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BlackMassReverend
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Re: Das neue Heft Vol. 395

Beitrag von BlackMassReverend »

Dimebag666 hat geschrieben:
14.04.2020 12:07
BlackMassReverend hat geschrieben:
07.04.2020 06:42
Zurück zum Heft - genauer gesagt zum Accept-Interview.

Ich fange mal mit der Schlussbemerkung von Wolf Hoffmann an: Ja, das war wirklich gut recherchiert von Matthias Mader. Keine Fragen zu Dingen, die eh jeder weiß, und scheinbar musste da auch Herr Hoffmann ordentlich
in der Hirnrinde kramen, um entsprechende Fragen bedienen zu können. Davon gern mehr (also natürlich auch von anderen Bands) und in der Länge beibehalten. Thumbz up ! Aber: Die Antworten von Wolf waren ja teils wirklich so "putzig" und "frech" formuliert, dass sich bei Oma Erna am sonntäglichen Kaffeetisch die frisch gebügelten Damast-Tischdecke gekräuselt hätte. I'm a rebel ? Aha.
:traenenlach: Wann hast du denn von Wolf das letzte Mal was gelesen oder gehört? Immer wenn von ihm was kommt, fällt mir auf, wie unsympathisch ich ihn finde. Sobald er dann mit ner Gitarre auf der Bühne steht, eskaliere ich fröhlich..... eine Hassliebe.
Ich finde den einfach alt.....also der Sprachgebrauch ist schon so 75+..... :D
1989 haben wir komplett durchgesoffen !
Oliver Uschmann
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Re: Das neue Heft Vol. 395

Beitrag von Oliver Uschmann »

WolfgangW76 hat geschrieben:
24.03.2020 17:23

Zu dem Thema, da ich den Artikel jetzt auch gelesen habe: Ich glaube, der "Trick" an der Sache ist, dass hier vermutlich gar kein Interview stattgefunden hat, denn eigentlich stammen alle Aussagen aus der kürzlich erschienenen Band-Doku oder Social Media, soweit ich das überblicken kann. Und ehrlich gesagt finde ich es auch überhaupt nicht verkehrt, sowas dann mal zu sammeln, zu strukturieren und als Artikel zu bringen, das machen Zeitungen z.B. ja auch dauernd.

Was mir allerdings aufgestoßen ist und wo mich wirklich interessieren würde, ob die Aussage von HSB-Maik stammt oder thematisch passend von Herrn Uschmann eingeflochten wurde, ist dieser dümmliche Seitenhieb gegen Musikstreaming.
Liebe Leute, ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein Storyteller bin. Hauptberuflich Schriftsteller, da bleibt es nicht aus. Allerdings achte ich sehr auf den einen entscheidenden Unterschied zwischen Romanszenen und journalistischen Geschichten: Ich erfinde hier nichts, sondern ziehe alles aus dem, was ich vorfinde. Jede indirekte Rede, jeder kommentierende Seitenhieb und sogar alles, was ich blumig als "Kulisse" ausmale, ergibt sich aus dem Gespräch und der Begegnung. Ich bringe nicht meine Meinung ein, sondern versuche, die Welt und Weltsicht der Künstler zu entfalten. Selbstverständlich ginge das auch mit Wortlaut-Interviews. Ich war mal Chefredakteur von GALORE, einem Magazin, in dem fast nur Frage-Antwort-Gespräche stehen. Gerne wähle ich demnächst auch mal diese Form. Bezüglich Heaven Shall Burn: Ich habe gute zwei Stunden mit Maik gesprochen und noch nie im Leben einen Beitrag "trocken" verfasst (also ohne Interview zuvor). Der Seitenhieb auf das Streaming ergab sich meinerseits im Gespräch und Maik stimmte mir von Herzen zu, auch wenn es sicherlich zugespitzt und nostalgisch war. Was ich aus der Doku hatte, habe ich glaube ich auch entsprechend gekennzeichnet. Sollte dem nicht so sein, mea culpa, das muss natürlich richtig zugeordnet werden. Beste Grüße, Oliver
Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser. (Franz Beckenbauer)
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